Hochschwangere weiter vermisst

Alexandra R. und das mysteriöse Haus in Limbach: Nachbar macht brisante Beobachtung

Alexander Brock

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8.2.2023, 19:00 Uhr
Dieses Haus im Schwabacher Ortsteil Limbach gehört Alexandra R., am Tag ihres Verschwindens spielte die Immobilie womöglich eine Schlüsselrolle. 

© Tobias Lang, NN Dieses Haus im Schwabacher Ortsteil Limbach gehört Alexandra R., am Tag ihres Verschwindens spielte die Immobilie womöglich eine Schlüsselrolle. 

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Das Haus in Limbach ist unscheinbar, aber durchaus schick. Gelbe Fassade, ein kleiner Garten - nur das Leben fehlt. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist es unbewohnt und verwaist, sagen Anwohner. Recherchen unseres Medienhauses ergaben: Die Immobilie gehört Alexandra R., der Hochschwangeren, die am Morgen des 9. Dezember spurlos verschwand. Die Polizei geht nicht mehr davon aus, dass die 39-Jährige lebt. Sie wurde Opfer eines Gewaltverbrechens, sagen die Ermittler.

Wie berichtet, gibt es einen Verdächtigen, die Polizei bestätigte das auf Nachfrage. Nach Informationen unserer Redaktion handelt es sich dabei um einen Ex-Lebensgefährten von Alexandra R. - er fiel bereits in der Vergangenheit durch Gewalt auf, die Frau erwirkte sogar ein Kontaktverbot gegen den Mann. Bislang habe sich der Verdacht gegen aber nicht erhärtet, sodass er weiter auf freiem Fuß bleibt.

In der Limbacher Nachbarschaft ist das Verschwinden von Alexandra R. Thema. Immer wieder schaut die Polizei vorbei, das gelbe Wohnhaus ist versiegelt. Ein Nachbar hat eine brisante Beobachtung gemacht. "Vor dem Haus stand ein schwarzer BMW mit Münchner Kennzeichen. Ich habe der Polizei berichtet, dass ich auch einen Mann gesehen habe, aber keine weitere Person“, schildert er dem Rechercheteam des Verlags Nürnberger Presse.

Er sah mit hoher Wahrscheinlichkeit den 1er BMW, mit dem Alexandra R. nur kurze Zeit zuvor ihr Pflegekind zur Kita gefahren hatte. Es ist der Wagen, für den die Polizei auf den Fahndungsplakaten Zeugen sucht. Mehr zu der mysteriösen Sichtung, der Limbacher Wohnung und weitere Details zu dem Fall lesen Sie im Hintergrundartikel auf NN.de.