Samstag, 27.02.2021

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Corona in Nürnberg: Inzidenz liegt weiterhin unter 100

Am Montag kehren Schüler in Klassen zurück - vor 2 Stunden

Die Anzahl der Neuerkrankten beschreibt die Sieben-Tage-Inzidenz: Pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen in Nürnberg laut RKI-Daten 91,1 nachgewiesene Neuinfektionen. In der Frankenmetropole haben sich bisher 23.583 (+59) Menschen nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 771 sind bislang an oder mit dem Virus verstorben (Quelle: RKI, Stand: 27.2.2021, 0 Uhr).

Am Freitagmorgen hatte das RKI mit einer Datenpanne zu kämpfen, für die Stadt Nürnberg wurde über das Dashboard eine Sieben-Tage-Inzidenz von 190 angegeben. Mittlerweile konnte der Fehler behoben werden.

31 (-5) Covid-19-Patienten befanden sich am Freitag auf den Intensivstationen Nürnberger Krankenhäuser, 99 (-1) Infizierte liegen auf Normalstationen (Quelle: Stadt Nürnberg. Stand: 26.2.2021).

Das ist der Stand bei den Impfungen

Bislang wurden 37.559 (+1192) Impfungen in Nürnberg gesetzt, 12.429 (+749) Personen haben bereits die erste und zweite Impfung erhalten (Quelle: Stadt Nürnberg. Stand: 26.2.2021).

Wir aktualisieren die Zahlen täglich von Montag bis Freitag. In Klammern ist jeweils die Veränderung zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung angezeigt. Alle Inzidenzwerte in Bayern finden Sie hier.


Warum sich Geimpfte trotzdem mit Corona infizieren können


Ausgangssperre: Das gilt nun in Nürnberg

Weil die Stadt am Montag, den 22. Februar, die 100er-Marke mit 101,5 überschritt, trat die nächtliche Ausgangssperre am Dienstag wieder in Kraft. Dies gab OB Marcus König vorab auf einer Pressekonferenz bekannt. Am Dienstag lag der Wert zwar wieder unter 100, kletterte am Folgetag aber wieder darüber.

Basis für die Ausgangssperre ist die Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Diese enthält Lockdown-Regeln wie eine bayernweite Ausgangsbeschränkung am Tag und eine inzidenzbasierte Ausgangssperre bei Nacht. Erst wenn die 7-Tages-Inzidenz mindestens sieben aufeinanderfolgende Tage unter 100 liegt, wird die Ausgangssperre aufgehoben.

Bei einer geltenden Ausgangssperre ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung von 22 bis 5 Uhr untersagt, außer bei begründeten Fällen, wie medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle, ärztliche Behandlungen, Wege zur Arbeit, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen, die Begleitung Sterbender, Handlungen zur Versorgung von Tieren und ähnliche gewichtige und unabweisbare Gründe.

Das gilt für Schüler

Ab Montag, 1. März, kehren alle Grund- und Förderschüler sowie die Abschlussklassen aller weiter führenden und berufsbildenden Schulen in den Präsenzunterricht (oft in Form des Wechselunterrichts) zurück. Über Wechsel- und Distanzunterricht soll darüber hinaus künftig nicht tagesaktuell, sondern von Woche zu Woche jeweils freitags entschieden werden.


Die Pressekonferenz zu den Schul- und Kitaöffnungen zum Nachlesen


Auch in den Kitas gilt dann wieder ein "eingeschränkter Regelbetrieb": Alle Kinder werden in festen Gruppen betreut.

Diese weiteren Regeln gelten in Nürnberg

Außerdem gilt in Bayern seit dem 18. Januar eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen.

Spezifisch für Nürnberg sind die Orte, an denen die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske herrscht. Neben Teilen der Innenstadt mit dem Bereich um Hauptbahnhof und Plärrer, sind auch die Zonen um das Mercado-Center und den Leipziger Platz, das Franken-Center und das Gemeinschaftshaus Langwasser, das Röthenbach-Center und Bereiche rund um den Aufseßplatz und Kopernikusplatz als Flächen ausgezeichnet. Eine Auflistung aller Straßen und Plätze finden Sie hier.

Weiter gibt es auf zentralen Begegnungsflächen sowie sonstigen öffentlichen Orten eine Maskenpflicht in der Zeit von 6.30 Uhr bis 19 Uhr.

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Alle Artikel zur Corona-Lage in Nürnberg finden Sie hier.

Was bedeutet der Inzidenzwert?

Der Inzidenzwert beschreibt die Rate der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Die Angaben des für die bundesweiten Zahlen zuständigen Robert-Koch-Institut (RKI), des bayerischen LGL und der örtlichen Gesundheitsämter weichen dabei teilweise voneinander ab. Ein Grund dafür sind unterschiedliche Zeiträume und Zeitpunkte, in denen die Daten erfasst, verarbeitet und weitergemeldet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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nb

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