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Mittwoch, 03.06.2020

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Coronavirus: So können Ehrenamtliche helfen und Hilfe finden

Die Stadt Nürnberg bietet eine Hotline für Ehrenamtliche - Zahlreiche Portale - 30.03.2020 05:49 Uhr

Wir haben für Sie zusammengefasst, wo Sie Ihr Hilfsangebot platzieren können. © Marijan Murat, dpa


Zusammenhalt ist in diesen Zeiten mindestens genauso wichtig wie das Konzept der "sozialen Distanzierung": Es besagt, dass wir zu allen Menschen außerhalb unseres eigenen Haushalts Abstand halten müssen, um sie vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu bewahren. Für viele Menschen, die derzeit helfen wollen, stellt sich nun allerdings die Frage: Wie kann ich Kontakt herstellen zu all jenen, die Hilfe brauchen? Dafür gibt es bereits einige kreative Lösungen.

Hotline der Stadt Nürnberg für ehrenamtliche Hilfsangebote

Die Stadt Nürnberg richtet – zusätzlich zum Bürgertelefon zu allgemeinen Fragestellungen rund um das Coronavirus – eine Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote, Ältere und Hilfesuchende ein. Diese ist künftig von Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 09 11 / 2 31-23 44 oder per E-Mail an engagiert@stadt.nuernberg.de zu erreichen. Das Bürgertelefon der Stadt Nürnberg unter der Rufnummer 09 11 / 6 43 75-8 88 bleibt weiterhin von Montag bis Sonntag von 8.30 bis 16 Uhr besetzt.

Bilderstrecke zum Thema

Ausgangsbeschränkung in Bayern: Das ist aktuell erlaubt

Seit Samstag (20. März) gelten in Bayern weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die die Corona-Pandemie eindämmen sollen. Was trotz der sogenannten Ausgangsbeschränkung weiterhin oder mittlerweile wieder erlaubt ist, haben wir in dieser Bildergalerie für Sie zusammengefasst.


Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Hotline betreuen, bitten um Verständnis, dass es zu Beginn einige Zeit in Anspruch nehmen kann, bis Hilfesuchende und Hilfsangebote passend zusammengebracht werden können.

Nordbayern hilft: Eine Plattform für Hilfesuchende und Helfer

"Nordbayern hilft" soll helfen in Zeiten, in denen wir alle von Einschränkungen durch das Coronavirus betroffen sind. Diese Facebook-Gruppe ist als Plattform für all jene gedacht, die Hilfe suchen oder helfen wollen: Bei Einkäufen, beim Gassigehen, bei der Kinderbetreuung und Ähnliches. Gegliedert ist die Seite in vier Beitragsthemen: Ich benötige Hilfe, ich biete Hilfe, ich mache Mut und allgemeine Infos zum Coronavirus. Hilfsangebote können einfach über die Suche nach der eigenen Postleitzahl gefunden werden.


Sie wollen in der Corona-Krise helfen: Dann sind Sie in unserer Facebookgruppe "Nordbayern hilft" genau richtig!


Landwirten bei der Ernte helfen: So geht's

Ein spezielles Hilfsangebot für Deutschlands Landwirte hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft initiiert. Unter daslandhilft.de kann man sich als Erntehelfer registrieren lassen und sich direkt mit Bauern, die derzeit Hilfe suchen, vernetzen. Nach Angaben des Ministeriums werden derzeit deutschlandweit 300.000 Erntehelfer gesucht, da aufgrund der aktuellen Einreisebeschränkungen die eigentlich fest eingeplanten Erntehelfer nicht aus dem Ausland einreisen konnten.


Was soll ich tun, wenn ich selbst den Verdacht habe, an dem Virus erkrankt zu sein? Hier haben wir häufig gestellte Fragen zum Coronavirus zusammengestellt. Bayern hat wegen des Coronavirus den Katastrophenfall ausgerufen - das hat weitreichende Konsequenzen. Unter anderem fallen viele Großveranstaltungen in Franken aus oder werden verschoben.

Außerdem gelten bei . Sollte man beim Einkaufen überhaupt noch mit Scheinen und Münzen zahlen? Ein Experte klärt auf, ob Corona auch über Geld übertragen werden kann.

Ein bisschen Abwechslung gefällig? Wie viele Millionen andere Deutsche arbeitet auch unsere Redaktion nun von Zuhause. Im Live-Blog berichten die Kollegen live aus der Homeoffice-Hölle! Hier finden Sie derweil nützliche Tipps, die Sie gegen die Langeweile Ihrer Kinder unternehmen können.


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Bilderstrecke zum Thema

Diese Bußgelder drohen bei Verstößen gegen Corona-Auflagen

Das bayerische Gesundheitsministerium hat einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus erlassen. Wer sich nicht daran hält, für den kann es nun teuer werden. Eine Übersicht in Bildern.


lid

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