Das ADAC-Haus in Nürnberg: Jugendstil und Beton in einem

13.4.2017, 06:00 Uhr
Das ADAC-Haus am Prinzregentenufer ist eine Perle des späten Jugendstils in Nürnberg. 1908 wurde der prächtige Bau am Prinzregentenufer 7 errichtet - für 1,2 Millionen Goldmark.
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© Roland Fengler

Unteransicht: Über dem trutzigen Erdgeschoss schwingt sich das Jugendstilhaus vier Stockwerke in die Höhe. Hier lebte 13 Jahre lang die jüdische Fabrikantenfamilie Baer.
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Eine leicht geschürzte  Figur ziert die Fassade.
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Frisch lackiert: Das restaurierte Treppengeländer des Gebäudes. Hier hat ein Kirchenmaler segensreich gewirkt.
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Rückansicht: Die Fassade im Stil des späten Jugendstils ist prächtig verziert.
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Eine traumhafte Sicht auf die Stadt hat man von dem schmalen Dachfenster aus. Hier soll demnächst ausgebaut werden.
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Diese Holztreppe führt zur kleinen Aussichtskanzel aus Beton, die das mächtige Dach krönt.
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Die Treppe ist aus Holz, die Dachkonstruktion aus Eisenbeton. Das Haus am Prinzregentenufer war Nürnbergs erstes Betongebäude.
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Das schmiedeeiserne Gitter spiegelt sich im Treppenhaus. Es ist mit dem Denkmalpreis des Bezirks Mittelfranken ausgezeichnet worden.
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Zarte Jugendstilornamente am Treppengeländer. Die helle Originalfarbe lässt das Treppenhaus strahlen.
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Holz statt Linoleum: Die eichenen Stufen wurden vom alten Belag befreit und sorgsam renoviert.
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Nobles Treppenhaus: Hier lebte von 1920 bis 1938 die Familie des jüdischen Fabrikanten Adolf Baer. Die Nazis vertrieben sie nach Amerika.
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Blick ins Treppenhaus mit innenliegenden Fenstern und Spiegel.
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Weiche Isomatten am Dachboden sollen die Wärme im Haus halten. Demnächst werden hier Luxuswohnungen eingebaut.
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42 mit Gold hinterlegte Mosaikkassetten lassen die Gewölbedecke des Eingangsbereiches strahlen.
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Vorsicht, Absturzgefahr: Ganz und gar aus Beton ist die Dachkonstruktion. Doch das Material ist zu dünn und muss verstärkt werden.
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Hier könnte man Partys feiern. Blick in den Dachboden des ADAC-Hauses.
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