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Freudige Nachrichten für Tiergarten-Besucher: Raubtierhaus mit Löwenbabys wieder geöffnet

Johanna Michel

Online-Redaktion

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6.12.2023, 18:12 Uhr
Gute Nachrichten für alle, die den Löwennachwuchs im Nürnberger Tiergarten selbst mal sehen wollen: Das Raubtierhaus ist ab sofort wieder täglich ab 10 Uhr und bis zur regulären Schließung um 16.15 Uhr geöffnet.
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Gute Nachrichten für alle, die den Löwennachwuchs im Nürnberger Tiergarten selbst mal sehen wollen: Das Raubtierhaus ist ab sofort wieder täglich ab 10 Uhr und bis zur regulären Schließung um 16.15 Uhr geöffnet. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Wie der Tiergarten auf seiner Website erklärt, blieb das Raubtierhaus nach der Geburt der beiden Löwenbabys Mitte September erstmal geschlossen, sodass die Eltern die Kleinen ungestört großziehen konnten - groß ist dabei relativ (siehe Bild).
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Wie der Tiergarten auf seiner Website erklärt, blieb das Raubtierhaus nach der Geburt der beiden Löwenbabys Mitte September erstmal geschlossen, sodass die Eltern die Kleinen ungestört großziehen konnten - groß ist dabei relativ (siehe Bild). © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

In den vergangenen zwei Wochen hatte das Raubtierhaus teilweise geöffnet, sodass sich die Jungtiere und auch die Großen nach und nach wieder an Besuch gewöhnen konnten.
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In den vergangenen zwei Wochen hatte das Raubtierhaus teilweise geöffnet, sodass sich die Jungtiere und auch die Großen nach und nach wieder an Besuch gewöhnen konnten. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

"Die jungen Löwen haben sich sehr gut entwickelt. Sie sind inzwischen immer öfter auf Erkundungstour und die Eltern kümmern sich nach wie vor fürsorglich um sie. Vor zwei Wochen haben wir die Welpen das erste Mal geimpft und gewogen. Auch das hat sehr gut funktioniert", erklärt Dr. Hermann Will, der Zootierarzt und Kurator ist.
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"Die jungen Löwen haben sich sehr gut entwickelt. Sie sind inzwischen immer öfter auf Erkundungstour und die Eltern kümmern sich nach wie vor fürsorglich um sie. Vor zwei Wochen haben wir die Welpen das erste Mal geimpft und gewogen. Auch das hat sehr gut funktioniert", erklärt Dr. Hermann Will, der Zootierarzt und Kurator ist. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Nach den ganzen Untersuchungen steht dem Zootierarzt zufolge jetzt auch fest, dass es sich um ein Weibchen und ein Männchen handelt. Zum Zeitpunkt der Untersuchung wogen beide etwa neun Kilogramm. Namen bekommen sie von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern, die jeden Tag Kontakt mit ihnen haben.
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Nach den ganzen Untersuchungen steht dem Zootierarzt zufolge jetzt auch fest, dass es sich um ein Weibchen und ein Männchen handelt. Zum Zeitpunkt der Untersuchung wogen beide etwa neun Kilogramm. Namen bekommen sie von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern, die jeden Tag Kontakt mit ihnen haben. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Von Beginn an wurde der Nachwuchs gut von Mutter Aarany angenommen und gesäugt. In dieser Zeit hielten sich die Tierpflegerinnen und Tierpfleger noch zurück. Löwenkater Kiron blieb hingegen die ganze Zeit bei den anderen dreien, sie wurden weder vor, noch nach der Geburt voneinander getrennt.
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Von Beginn an wurde der Nachwuchs gut von Mutter Aarany angenommen und gesäugt. In dieser Zeit hielten sich die Tierpflegerinnen und Tierpfleger noch zurück. Löwenkater Kiron blieb hingegen die ganze Zeit bei den anderen dreien, sie wurden weder vor, noch nach der Geburt voneinander getrennt. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Schon im Frühjahr hatte es Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten gegeben, der allerdings nicht überlebt hatte. Kiron war erst im August vergangenen Jahres nach Nürnberg gekommen - er und Aarany verstanden sich gleich gut. Da Aarany im Frühjahr aber noch eine unerfahrene Löwin war, fraß sie drei der vier Löwenbabys auf - was dem Tiergarten zufolge nicht ungewöhnlich ist.
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Schon im Frühjahr hatte es Nachwuchs im Nürnberger Tiergarten gegeben, der allerdings nicht überlebt hatte. Kiron war erst im August vergangenen Jahres nach Nürnberg gekommen - er und Aarany verstanden sich gleich gut. Da Aarany im Frühjahr aber noch eine unerfahrene Löwin war, fraß sie drei der vier Löwenbabys auf - was dem Tiergarten zufolge nicht ungewöhnlich ist. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Der Asiatische Löwe gilt als "stark gefährdet". Wie der Tiergarten erklärt ist derzeit nur eine Population im indischen Gir-Nationalpark bekannt. 2017 lebten dort Schätzungen zufolge rund 630 Tiere.
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Der Asiatische Löwe gilt als "stark gefährdet". Wie der Tiergarten erklärt ist derzeit nur eine Population im indischen Gir-Nationalpark bekannt. 2017 lebten dort Schätzungen zufolge rund 630 Tiere. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Dadurch, dass nur dieses Gebiet noch für die Asiatischen Löwen bekannt ist, können unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheiten oder Waldbrände auch die komplette Population auslöschen. "Reservepopulationen", wie sie der Tiergarten benennt, könnten theoretisch für eine Wiederansiedlung in der Natur dienen.
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Dadurch, dass nur dieses Gebiet noch für die Asiatischen Löwen bekannt ist, können unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheiten oder Waldbrände auch die komplette Population auslöschen. "Reservepopulationen", wie sie der Tiergarten benennt, könnten theoretisch für eine Wiederansiedlung in der Natur dienen. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

Aktuell leben 129 Asiatische Löwen in 41 Zoos der "European Association of Zoos and Aqueria". "Ziel ist es, eine möglichst große genetische Vielfalt innerhalb der Population zu erhalten", erklärt der Nürnberger Tiergarten.
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Aktuell leben 129 Asiatische Löwen in 41 Zoos der "European Association of Zoos and Aqueria". "Ziel ist es, eine möglichst große genetische Vielfalt innerhalb der Population zu erhalten", erklärt der Nürnberger Tiergarten. © NEWS5 / Merzbach, NEWS5

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