Gerade noch so: Gabriela Heinrich wieder im Bundestag

25.9.2017, 09:31 Uhr
Bedröppelte Gesichter: Trotz des schlechten Abschneidens der SPD schaffen es Martin Burkert (re.) und Gabriela Heinrich (Mitte) zurück in den Bundestag.

Bedröppelte Gesichter: Trotz des schlechten Abschneidens der SPD schaffen es Martin Burkert (re.) und Gabriela Heinrich (Mitte) zurück in den Bundestag. © Roland Fengler

Am Sonntagabend ist der Schock bei Gabriela Heinrich groß, sowohl über das schlechte Abschneiden der eigenen Partei, aber auch über das Ergebnis der AfD. Das Wahlergebnis habe sie in dieser Form nicht erwartet, gab sie zu. "Ich bin geplättet."

Inzwischen aber steht fest: Nach Berlin schafft es Heinrich trotzdem. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis rutscht sie auf ihrem Listenplatz 18 tatsächlich als letzte Sozialdemokratin aus Bayern in den Bundestag.

34027 Stimmen

Im Nürnberger Norden erreichte Heinrich 34027 Stimmen und damit 25,7 Prozent, musste sich im Kampf um das Direktmandat aber CSU-Kandidat Sebastian Brehm (31,4 Prozent, 41582 Stimmen) geschlagen geben.

Weniger Sorgen musste sich Martin Burkert im Süden machen. Der SPDler landete mit 26,5 Prozent und 34621 Stimmen zwar hinter Michael Frieser (CSU), er steht aber in der Landesliste der Partei auf Platz 3.

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