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Gewerkschaft beklagt steigende Gewalt im ÖPNV

Immer mehr aggressive Kunden - Fahrer sind auf sich alleine gestellt - 27.10.2015 11:04 Uhr

Busfahrer werden im Arbeitsalltag immer wieder von rabiaten Fahrgästen angegangen. Nun soll der Arbeitskreis "Gewalt" die Mitarbeiter des ÖPNV sensibilisieren.

© Harald Sippel


Von einer steigenden Tendenz der Gewalt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) spricht Christoph Wallhöfer. Der Busfahrer in Fürth hat nun mit Mitarbeitern der Nahverkehrsgewerkschaft den Arbeitskreis "Gewalt"  ins Leben gerufen.

Die Sicherheit der Mitarbeiter sei gefährdet, hieß es bei der ersten Sitzung in Nürnberg.  So erklärten Fahrer:  "Im Endeffekt ist jeder ganz auf sich alleine gestellt und den Fahrgästen ausgeliefert, denn wir dürfen ja noch nicht einmal Pfefferspray mitführen, um uns eventuell wehren zu können."

Der Arbeitskreis "Gewalt" hat nun Vorschläge ausgearbeitet, wie die Sicherheit der Fahrer verbessert werden kann.

Im Blick hat der Arbeitskreis zudem private Firmen, die im Auftrag der VAG fahren und oft nicht die gleichen Sicherheitsstandards für Fahrer haben. Angeregt werden unter anderem Deeskalationsseminare. Dazu Wallhöfer: "Die Fahrer müssen sensibilisiert werden, wie man sich im Ernstfall richtig verhält, das kommt bisher viel zu kurz."

nn

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