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Ghostbike in Nürnberg: Mahnmal für getötete Radfahrerin

Weißes Fahrrad soll Radfahrer vor gefährlichen Abschnitten warnen - 26.11.2013 12:20 Uhr

Das Ghostbike soll Mahnmal und Gedenkstätte sein. © Tobias Lang


Erstmals wurde ein solches "Ghostbike" 2003 in St. Louis in den USA aufgestellt, mittlerweile stehen die weißen Fahrräder in Dutzenden Städten auf der ganzen Welt. Sie sollen der Opfer gedenken, gleichzeitig aber auch kritische und gefährliche Punkte für Radfahrer markieren. So soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

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An der Ecke Gleißbühl-/Blumenstraße starb am 28. Oktober eine Radfahrerin unter einer Sattelschlepper-Zugmaschine. Seit Montag erinnert an der Unfallstelle ein Mahnmal an die Frau, die 44 Jahre alt wurde: ein weiß lackiertes "Geisterrad", aufgestellt von der Radfahrgemeinschaft Critical Mass aus Nürnberg.


Initiiert wurde das Mahnmal von der Nürnberger Critical Mass, einer weltweiten Bewegung, die für mehr Rechte und Sicherheit der Radfahrer im Straßenverkehr wirbt. Zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) wurde das Mahnmal am Montagnachmittag eingeweiht.

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