35.000 Quadratmeter hätten gerodet werden müssen

ICE-Werk in Altenfurt: Stadt spricht sich gegen Standort aus

Marco Puschner

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21.7.2021, 18:34 Uhr
So könnte das neue ICE-Werk aussehen, dass bis 2028 für 400 Millionen Euro im Raum Nürnberg entstehen und 450 neue Arbeitsplätze bieten soll.

So könnte das neue ICE-Werk aussehen, dass bis 2028 für 400 Millionen Euro im Raum Nürnberg entstehen und 450 neue Arbeitsplätze bieten soll. © DB, NN

Der Nürnberger Stadtrat hat sich bei zwei Gegenstimmen gegen den Standort Altenfurt/Fischbach für das geplante ICE-Werk ausgesprochen. Gründe sind die Nähe zur Wohnbebauung und die Bedeutung des Waldes für die Erholung der Bürger. 35.000 Quadratmeter müssten gerodet werden. Dies könne man als Stadtspitze nicht mittragen, sagte Oberbürgermeister Marcus König (CSU).

In dem Beschluss wird die bayerische Staatsregierung aufgefordert, keine Flächen in Altenfurt/Fischbach an die Deutsche Bahn zu verkaufen. Thorsten Brehm, SPD-Fraktionschef, teilte Königs Position, mahnte aber an, dass es sinnvoll wäre, das Werk an einem anderen Standort in der Region zu halten. Schließlich biete es rund 500 neue, tarifgebundene Arbeitsplätze. "Wir sind für ein ICE-Werk in der Region, aber nicht an diesem Platz", sagte auch Grünen-Fraktionschef Achim Mletzko.

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