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Ikea in Nürnberg soll sein Flachdach begrünen

Keine übermäßige Belastung durch innerstädtischen Verkehr erwartet - 29.01.2016 06:00 Uhr

2018 ist Baubeginn, 2019 soll die neue Ikea-Filiale in Nürnberg eröffnet werden. © dpa


Die meisten Kunden, so vermutet Ulrich, kommen sowieso von den Autobahnen im Süden und Südosten der Stadt. "Einige Nürnberger werden sicher auch die Filiale besuchen, aber die Routen überschneiden sich immerhin nicht mit denen zum Stadion und zur Messe", so Ulrich. Einzig während des Festivals "Rock im Park" könnte es noch voller werden als bisher. Ob der Plan, das Möbelhaus über Langwasser und Zabo per Bus ansteuern zu lassen, eine nennenswerte Entlastung bringt, wagen einige Stadträte zu bezweifeln. "Ich glaube nicht, dass jemand seine drei Billyregale im Bus transportieren will", sagt Joachim Thiel (CSU).

Einigkeit zwischen den Fraktionen herrscht auch bezüglich des Erhalts des Waldstreifens an der Regensburger Straße. Baureferent Ulrich will ihn erhalten - und das nicht einmal aus ökologischen Gründen. "Er ist mit zehn bis 20 Metern zu schmal, um dahingehend eine echte Rolle zu spielen. Aber bei der Einfahrt nach Nürnberg ist die Waldkulisse ein Standortmerkmal." Ulrich wünscht sich die Unterstützung der Stadträte auch bei einem anderen Thema: Ikea soll sein Flachdach begrünen. "Wenn sie dann auch noch Photovoltaikanlagen dort hinbauen, wäre das noch besser." Bislang habe sich Ikea als guter und zugänglicher Partner erwiesen. Im weiteren Verlauf des Bebauungsplanverfahrens wird sich zeigen, ob das so bleibt.

Von dem Projekt betroffene Kommunen, Behörden, Verbände und Bürger können noch bis zum 26. Februar 2016 gegenüber der Regierung dazu Stellung nehmen. Die Projektunterlagen werden in den Städten Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach ausgelegt, können aber auch auf der Internetseite der Regierung von Mittelfranken unter "Aktuelle Themen" abgerufen werden.

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