Bundestagswahl

Nach Bundestagswahl: Diese Abgeordneten vertreten Nürnberg in Berlin

27.9.2021, 06:25 Uhr
Den Wahlkreis Nürnberg-Nord hat Tessa Ganserer nicht für sich gewinnen können, aber Listenplatz 13 bei den Grünen reicht nur für den Einzug in den Bundestag. Die 44-jährige Försterin gehörte ab 2013 dem bayerischen Landtag an. Sie steht für klassische Themen der Grünen wie Umwelt- und Naturschutz. Zudem will sich Ganserer im Bundestag für die Rechte von transgeschlechtlichen Personen einsetzen.   
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Tessa Ganserer, Bündnis 90/Die Grünen

Den Wahlkreis Nürnberg-Nord hat Tessa Ganserer nicht für sich gewinnen können, aber Listenplatz 13 bei den Grünen reicht nur für den Einzug in den Bundestag. Die 44-jährige Försterin gehörte ab 2013 dem bayerischen Landtag an. Sie steht für klassische Themen der Grünen wie Umwelt- und Naturschutz. Zudem will sich Ganserer im Bundestag für die Rechte von transgeschlechtlichen Personen einsetzen.    © Daniel Karmann, dpa

Sascha Müller, Landesschatzmeister der Grünen, schaffte über Listenplatz sechs bei den Grünen den Sprung nach Berlin. Der 51-jährige Finanzexperte wird seinen Beruf als Sportjournalist nun ruhen lassen. Müller ist Sohn der Nürnberger Torhüter-Legende Manfred Müller (
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Sascha Müller, Bündnis 90/Die Grünen

Sascha Müller, Landesschatzmeister der Grünen, schaffte über Listenplatz sechs bei den Grünen den Sprung nach Berlin. Der 51-jährige Finanzexperte wird seinen Beruf als Sportjournalist nun ruhen lassen. Müller ist Sohn der Nürnberger Torhüter-Legende Manfred Müller ("Der Held von Essen").   © Günther Wilhelm

Seit 2013 gehört Gabriela Heinrich bereits dem Bundestag an, vorher war sie für die SPD ab 2002 elf Jahre im Stadtrat. Die 58-jährige Expertin für Menschenrechts- und Entwicklungspolitik amtiert seit 2019 als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Das Direktmandat konnte die gebürtige Berlinerin, die früher bei einem Software-Unternehmen als Redakteurin arbeitete, in Nürnberg-Nord wieder nicht erobern. Aber Platz acht auf der bayerischen Landesliste ihrer Partei reichte für die Wiederwahl in den Bundestag. 
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Gabriela Heinrich, SPD

Seit 2013 gehört Gabriela Heinrich bereits dem Bundestag an, vorher war sie für die SPD ab 2002 elf Jahre im Stadtrat. Die 58-jährige Expertin für Menschenrechts- und Entwicklungspolitik amtiert seit 2019 als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Das Direktmandat konnte die gebürtige Berlinerin, die früher bei einem Software-Unternehmen als Redakteurin arbeitete, in Nürnberg-Nord wieder nicht erobern. Aber Platz acht auf der bayerischen Landesliste ihrer Partei reichte für die Wiederwahl in den Bundestag.  © Christian Spicker, imago images

Katja Hessel ist im Wahlkreis Nürnberg-Nord wiedergewählt worden. Als Nummer zwei auf der Liste der Liberalen musste die Rechtsanwältin und Steuerberaterin nicht um eine Fortsetzung ihrer parlamentarischen Laufbahn bangen. Sie hat es aber auch schon anders erlebt. Die 49-Jährige gehörte von 2008 bis 2013 dem Landtag an - als die Freien Demokraten den Wiedereinzug verpassten, musste auch Hessel eine Pause einlegen. 
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Katja Hessel, FDP

Katja Hessel ist im Wahlkreis Nürnberg-Nord wiedergewählt worden. Als Nummer zwei auf der Liste der Liberalen musste die Rechtsanwältin und Steuerberaterin nicht um eine Fortsetzung ihrer parlamentarischen Laufbahn bangen. Sie hat es aber auch schon anders erlebt. Die 49-Jährige gehörte von 2008 bis 2013 dem Landtag an - als die Freien Demokraten den Wiedereinzug verpassten, musste auch Hessel eine Pause einlegen.  © Roland Fengler

Martin Sichert, Kreischef und früherer bayerischer Landesvorsitzender der Alternative für Deutschland, ist ebenfalls wieder in Berlin dabei. Der 41-Jährige Diplom-Kaufmann geht in seine zweite Periode als Bundestagsabgeordneter. Wie 2017 kandidierte er wieder auf Rang fünf der AfD-Liste, das reichte für ein Ticket nach Berlin.  
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Martin Sichert, AfD

Martin Sichert, Kreischef und früherer bayerischer Landesvorsitzender der Alternative für Deutschland, ist ebenfalls wieder in Berlin dabei. Der 41-Jährige Diplom-Kaufmann geht in seine zweite Periode als Bundestagsabgeordneter. Wie 2017 kandidierte er wieder auf Rang fünf der AfD-Liste, das reichte für ein Ticket nach Berlin.   © Jens Büttner, dpa

Auf Listenplätze muss er nicht achten: Michael Frieser, 57-jähriger Bundestagsabgeordneter, hat zum vierten Mal in Serie das Direktmandat in Nürnberg-Süd/Schwabach gewonnen und damit sein Ticket nach Berlin sicher. Der Bezirksverbandschef der Christsozialen hat sich in der vergangenen Legislaturperiode unter anderem um die Reform des Wahlrechts gekümmert. Der Rechtsanwalt war vor seiner bundespolitischen Laufbahn in der Nürnberger Kommunalpolitik aktiv. Von 1996 bis 2009 gehörte er dem Stadtrat an, ab 2003 war er sechs Jahre Fraktionschef der Rathaus-CSU.  
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Michael Frieser, CSU

Auf Listenplätze muss er nicht achten: Michael Frieser, 57-jähriger Bundestagsabgeordneter, hat zum vierten Mal in Serie das Direktmandat in Nürnberg-Süd/Schwabach gewonnen und damit sein Ticket nach Berlin sicher. Der Bezirksverbandschef der Christsozialen hat sich in der vergangenen Legislaturperiode unter anderem um die Reform des Wahlrechts gekümmert. Der Rechtsanwalt war vor seiner bundespolitischen Laufbahn in der Nürnberger Kommunalpolitik aktiv. Von 1996 bis 2009 gehörte er dem Stadtrat an, ab 2003 war er sechs Jahre Fraktionschef der Rathaus-CSU.   © Stefan Hippel

Auch Sebastian Brehm hat es wieder geschafft: Entgegen aller Prognosen, die im strukturell eher linken Wahlkreis Nürnberg-Nord seine Konkurrentinnen Gabriela Heinrich (SPD) oder Tessa Ganserer (Grüne) vorne sahen, bekam am Ende doch Brehm die meisten Stimmen. Der 49-jährige Inhaber einer Steuerkanzlei  holte schon 2017 das Direktmandat für die CSU, nun verteidigte der Finanzexperte das direkte Ticket nach Berlin. Vorher war er von 2002 bis 2018 im Stadtrat, von 2009 bis 2017 amtierte er als Fraktionsvorsitzender der Rathaus-CSU. 
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Sebastian Brehm, CSU

Auch Sebastian Brehm hat es wieder geschafft: Entgegen aller Prognosen, die im strukturell eher linken Wahlkreis Nürnberg-Nord seine Konkurrentinnen Gabriela Heinrich (SPD) oder Tessa Ganserer (Grüne) vorne sahen, bekam am Ende doch Brehm die meisten Stimmen. Der 49-jährige Inhaber einer Steuerkanzlei  holte schon 2017 das Direktmandat für die CSU, nun verteidigte der Finanzexperte das direkte Ticket nach Berlin. Vorher war er von 2002 bis 2018 im Stadtrat, von 2009 bis 2017 amtierte er als Fraktionsvorsitzender der Rathaus-CSU.  © Daniel Karmann, dpa