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Nach Münchner Finanzspritze: SPD fordert mehr Geld für VAG

Nürnberger Sozialdemokraten fordern nun den gleichen Betrag - 12.03.2019 12:28 Uhr

Kann die VAG bald ein Jahresticket für 365 Euro anbieten? © Horst Linke


"Mit dem Geld könnten wir die Fahrpreise einfrieren und den Fahrgästen etwas Gutes tun", unterstreicht Nürnbergs SPD-Vorsitzender Thorsten Brehm. Er drängt die Staatsregierung darauf, endlich konkrete Zusagen zur Förderung der Busse und Bahnen im Freistaat zu machen. "Der Ministerpräsident hatte öffentlich versprochen, den Städten und Landkreisen finanziell zu helfen, um endlich die Preisspirale bei den Fahrpreisen zu durchbrechen und ein 365-Euro-Jahresticket einzuführen. Sogar von einem entsprechenden ÖPNV-Gipfel mit den Kommunen war die Rede", erinnert der Stadtrat. In den nächsten Wochen müssten in den Verkehrsverbunden die Abstimmungsgespräche für die Tarifgestaltung 2020 beginnen. "Es braucht deshalb Planungssicherheit, wie es weitergeht", unterstreicht Brehm und fordert vom Freistaat, "endlich auf die Tube zu drücken."

Nürnbergs SPD-Vorsitzender Thorsten Brehm fordert für die VAG finanzielle Unterstützung vom Bayerischen Staat.


Ministerpräsident Markus Söder hatte im vergangenen September angekündigt, bis 2030 in fünf bayerischen Städten ein Jahresticket für 365 Euro anbieten zu wollen. Hintergrund ist das Wiener Modell. In Österreichs Hauptstadt gibt es das 365-Euro-Ticket seit 2012. Söder will ein solches Ticket zunächst für München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg und Regensburg einführen. Einen Euro pro Tag soll es für jeden kosten, egal wie lange und wie oft man am Tag fahre. Die Sozialdemokraten begrüßten die Entscheidung, wunderten sich aber über die frühe Ankündigung für etwas, das erst 2030 greifen soll. Das Land solle lieber schnell etwas verbessern und ein landesweites, kostenloses Schülerticket anbieten.

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möl

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