Neues Hotel-Hochhaus am Luitpoldhain nimmt nächste Hürde

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Das "Parkhotel" soll neben der Meistersingerhalle und der Konzerthalle entstehen. Allerdings fällt erst im nächsten Jahre die Entscheidung, ob gebaut wird. Das Projekt muss wirtschaftlich sein. © Visualisierung:

Unter sechs beteiligten Architekturbüros erhielt die Arbeitsgemeinschaft "super future collective" von Johannes Kappler aus Nürnberg und Topolek 1 aus Zürich den Zuschlag. Den Fassadenwettbewerb hatte der Baukunstbeirat angeregt und im Bauvorbescheid wurde er zur Auflage gemacht. Die Fenster wurden von den Wettbewerbssiegern auf den einzelnen Etagen etwas nach oben gerutscht, so dass nicht nur Glas, sondern auch ein schmales Fußband für Abgrenzung sorgt. Die Fassade des Hotels soll zur Meistersingerhalle passen. Aus dem Hotel hat man einen sehr guten Blick auf den Park.

Neben dem Erdgeschoss hat das Hotel zwölf Geschosse. "Mit dem Wettbewerb wollen wir zeigen, wie wichtig für uns die Lage des Hotels im Park und in der Südtstadt ist", so Julia Rübsamen, die mit ihrer Familie die Hotelpläne verwirklichen will. Der eigentliche Entwurf für das Hotel stammt vom Büro Matthias Löbermann.


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Der Hotelturm ist 46 Meter hoch und wird grob geschätzt 50 Millionen Euro kosten. Der Baukörper soll auf der Grundfläche des Ramada-Hotel stehen, das dann abgerissen wird. Das "Parkhotel" hätte dann 250 statt derzeit 190 Zimmer. Ob der Hotelturm verwirklicht wird, ließ Rübsamen gestern offen: "Wir werden einen Bauantrag stellen und nach der Genehmigung entscheiden, ob das Projekt sich wirtschaftlich trägt." 

Bis zum 24. Februar sind die eingereichten Entwürfe im Bildergang der Meistersingerhalle zwischen 10 und 12 Uhr zu sehen.

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