Mittwoch, 18.09.2019

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Nürnberg: SPD will Oberleitungen besser schützen

Verschiedene Maßnahmen zur Unfallvermeidung sollen geprüft werden - 07.10.2014 05:56 Uhr

Die Nürnberger SPD-Stadtratsfraktion fordert Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen, bei denen die Oberleitungen abgerissen werden. Derartige Vorkommnisse waren in letzter Zeit gehäuft aufgetreten, zum Beispiel am 19. April im Celtistunnel. © News5


In der Vergangenheit kam es häufiger zu Oberleitungsschäden im Straßenbahnnetz, weil unachtsame Lkw-Fahrer die vorgegebene Höhenbegrenzung bei Tunneln nicht berücksichtigt haben. Erst am Dienstag war es wieder zu einem entsprechenden Vorfall im Celtistunnel gekommen, aber auch der Steinbühler Tunnel ist häufiger betroffen.

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Schon wieder: Lastwagenfahrer legt den Celtistunnel lahm

Am Dienstag-Vormittag hat ein Lkw die Oberleitung der Straßenbahn im Celtistunnel abgerissen. Die Fahrbahn in Richtung Südstadt war bis zum Nachmittag gesperrt. Die Linie 5 wurde umgeleitet.


"Die Folgen sind ärgerlich", meint der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Thorsten Brehm. "Es ist ein größerer Aufwand, den Schaden zu beheben. Aber es sind vor allem die teilweise massiven Beeinträchtigungen im Straßenbahnverkehr und Behinderungen für die übrigen Verkehrsteilnehmer, die nerven."

Brehm will deshalb im Verkehrsausschuss einen Bericht über die Vorfälle der letzten Zeit und regt an, weitere Maßnahmen zur Unfallvermeidung zu prüfen. "Die Basis ist sicherlich eine gute Beschilderung der Höhen. Diese dürfen aber nicht im Schilderwald untergehen, sonst werden sie schlichtweg übersehen", meint er. Zudem könnten auch Höhenmessanlagen oder Schutzbalken Abhilfe schaffen. Brehm: "Es ist immer noch besser, der Fahrer bleibt im Schutzbalken hängen, als dass er die ganze Oberleitung herunterreißt." 

nn

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