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Nürnberger Einsatzkräfte überzeugen bei Towerrun

Mit Brandschutzkleidung und Atemmaske 1390 Stufen hinauf - 16.09.2018 21:21 Uhr

Gruppenfoto der beiden Nürnberger Teams beim Treppenlauf in Rottweil. Von links nach rechts: Andreas Brandmann, Renato Ravanelli, Michaela Kohlbeck und Stefan Altenhövel © Berufsfeuerwehr Nürnberg


Eigentlich kennt man den Thyssenkrupp-Turm, der zwischen 2014 und 2017 erbaut wurde, als Testeinrichtung für verschiedene Aufzugsysteme. Auf einer Höhe von 246 Metern werden dort etwa Hochgeschwindigkeitsfahrstühle durchleuchtet und neue Innovationen entwickelt. Nur vierzehn Meter unter der Spitze befindet sich eine Besucherplattform mit Rundumblick – bei gutem Wetter sogar mit Sicht auf die Alpen. Klar, dass der Turm ein wahrer Publikumsmagnet ist.

Am 16. September gab es für den Turm eine Premiere: der erste "Thyssenkrupp Towerrun" fand dort statt. 1390 Stufen und 232 Höhenmeter – das sind die harten Fakten dieses Wettkampfs. Antreten konnten sowohl Anfänger, als auch geübte Läufer. Auch Minderjährige mit dem Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten und Kinder unter zwölf Jahren in einem Team mit einem Erwachsenen durften mitmachen. Darüber hinaus konntem Teilnehmer entscheiden, ob man einzeln laufen wollte oder zu zweit – als Team oder als Staffel.

Nürnberger Einsatzkräfte beim Treppenlauf in Rottweil. Von links nach rechts: Andreas Brandmann, Renato Ravanelli, Stefan Altenhövel und Michaela Kohlbeck. © Berufsfeuerwehr Nürnberg


Für Feuerwehrleute gab es eine extra Kategorie. Sie konnten den Turm in Zweier-Teams erklimmen, Schutzkleidung war hierbei Pflicht. Aussuchen konnten sie sich, ob sie das Atemschutzgerät angeschlossen haben wollten, oder nur mitführen. Der Veranstalter warnte, dass das Laufen mit Atemmaske nur etwas für besonders fitte Menschen sei.

Aus Nürnberg reisten zwei Teams nach Rottweil an, um die Stufen bis zur Besucherplattform möglichst schnell zu überwinden - beide traten mit Atemmaske an. Dabei bewiesen sie, dass die Nürnberger Einsatzkräfte in Sachen Fitness punkten können. Das Duo "Blau-Rot Nürnberg 1", bestehend aus Andreas Brandmann vom Technischen Hilfswerk Nürnberg und Renato Ravanelle von der Berufsfeuerwehr Nürnberg, erreichte ihr Ziel in einer Zeit von 15:03 Minuten. So gelang es ihnen, den zweiten Platz unter den 64 teilnehmenden Gruppen zu sichern. Michaela Kohlbeck und Stefan Altenhövel von der Freiwilligen Feuerwehr Katzwang bildeten das Kollektiv "FF Nürnberg-Katzwang". Auch sie konnten ihre Fitness unter Beweis stellen und erreichten als Mixed-Team den 23. Platz mit einer Zeit von 20:53 Minuten. 

krl

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