O du fröhliche! So goldig waren die Nürnberger Promis

NN-Redaktion Gesellschaft
Anette Röckl

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24.12.2020, 05:57 Uhr

Fitzgerald Kusz, Mundart-Autor, hat "leider keine Kinderfotos. Wir hatten keinen Fotoapparat in dieser Zeit von 44 bis 54. Mein erstes Spielzeug war aus Holz, dann gab’s eine Blechspielzeugeisenbahn zum Aufziehen. Bücher gab es immer. Von meinen Berliner Großtanten bekam ich um 1950 herum "Pu der Bär". Dieses Buch besitze ich heute noch. Es ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. In meiner Erinnerung lag an Weihnachten immer Schnee. Die Geschenke gab es nach der Kirche. Erst musste ich noch "Ihr Kinderlein kommet…" singen. In der guten Stube stand der Weihnachtsbaum, darunter war eine Krippe aufgebaut. Der Bethlehem-Stern leuchtete. Alles hatte den Hauch des Wunderbaren, einen Zauber, der durch den wachsenden Kommerz schon lange abhanden gekommen ist. Aber wahrscheinlich verklärt die Erinnerung alles nur: Weihnachten halt..."

Von anderen Nürnberger Prominenten bestehen hingegen bis heute Bilder aus deren Kindheit. Wie sie Weihnachten damals erlebt haben, lesen - und sehen - Sie hier.

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