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Dienstag, 09.03.2021

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Rauchsäule über Nürnberg: Meterhohe Flammen schießen aus Wohnung

Zimmer und Dachstuhl brannten aus - Gebäude unbewohnbar - 14.12.2020 19:53 Uhr

Meterhohe Flammen schlugen aus dem Gebäude. 

14.12.2020 © ToMa


Eine dichte Rauchsäule stand am Montagnachmittag über dem Nürnberger Osten, im Stadtteil Ebensee. Sie war fast im ganzen Stadtgebiet sichtbar. In der Hammerstraße fing gegen 14.45 Uhr erst ein Zimmer Feuer, dann brannte der komplette Dachstuhl. Meterhohe Flammen schossen aus dem Mehrfamilienhaus. Warum der Brand ausbrach, ist noch völlig unklar - der Schaden ist jedoch immens. Die Polizei spricht nach ersten Schätzungen von einem sechsstelligen Betrag, der von den Flammen vernichtet wurde.

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Flammen aus Nürnberger Wohnhaus: Feuerwehr im Großeinsatz

Am Montagnachmittag fing der Dachstuhl eines Wohnhauses im Nürnberger Osten Feuer. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz, mehrere Wohnungen sind nach dem Brand unbewohnbar. Der Sachschaden ist immens, verletzt wurde niemand.


Ein Großaufgebot der Feuerwehr kämpfte über Stunden gegen das Feuer, das sich durch den gesamten Dachstuhl fraß. Die Einsatzkräfte mussten Teile des neu gedeckten Daches abnehmen, um an die Brandherde zu kommen. Ein Baugerüst, das an der Rückfassade des Wohnhauses steht, half den Feuerwehrleuten, das Dach zu erreichen. Zudem löschten die Kräfte von zwei Drehleitern aus die Flammen, die immer wieder aus dem Dach schossen.

"Bereits auf der Anfahrt haben wir gesehen, dass es sich um einen offenen Dachstuhlbrand handelt", sagte Einsatzleiter Thomas Schertel, der von jeder Menge Rauch spricht, der sich im Osten der Stadt ausbreitete. Immer wieder flammten Glutnester auf, nur mit schwerem Atemschutz konnten die Retter ins Innere vordringen. Bewohner, die zu Hause waren, konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen - verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Nur zwei Personen wurden kurz vom Rettungsdienst versorgt.

Neben der Wohnung, in der das Feuer ausbrach, sind auch die darunterliegenden Wohnungen vorerst nicht mehr bewohnbar. Das Löschwasser hat sie massiv beschädigt. Die N-Ergie nahm das komplette Haus vom Stromnetz. "Einige Bewohner kommen bei Freunden oder Verwandten unter. Für die anderen werden Unterkünfte vermittelt, ein Kontakt zu einem Hotel wurde hergestellt. Das ist eine einsatzbezogene Notfallunterbringung", sagt Schertel. Brandermittler der Kriminalpolizei Nürnberg nahmen noch am Montag die Ermittlungen nach der Brandursache auf.

Weitere Informationen folgen.


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tl/bro

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