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Rock im Park 2019: Alle Infos rund ums Festival

Anreise, Tickets, Camping - Das Wichtigste im Überblick - 23.04.2019 11:50 Uhr

Rock im Park hat in den letzten Jahren jedes Mal über 70.000 Besucher angezogen. © Günter Distler


Headliner

In diesem Jahr sind die Ärzte, Slipknot und Tool die Headliner. Am Freitag spielen die Ärzte zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder einmal live in Deutschland, am Samstag gibt Slipknot sein letztes Rock im Park-Konzert. Tool beschließt das Festival-Wochenende am Sonntag. Zum Line-up gehören außerdem Slayer, Tenacious D, Bring me the horizon, Alligatoah und viele andere.

Tickets

Ein normales Wochenend-Ticket kostet 239 Euro, ebenso das Green Camping-Ticket. Auch Tagestickets sind noch für 95 Euro erhältlich. Die Besonderheiten des Green Campings: Hier übernachten Festivalbesucher, die es ruhiger mögen und an einer sauberen Umgebung interessiert sind. Von 1 bis 7 Uhr herrscht Nachtruhe. Die Plätze für das Green Camping liegen am Collosseum.

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Kinder und Jugendliche

Kinder ab acht Jahren dürfen auf das Veranstaltungsgelände, allerdings nur in Begleitung eines Personenberechtigen. Das ist in der Regel ein Elternteil. Ab 14 Jahren dürfen Jugendliche auch alleine zu den Stages, allerdings nur mit ausgefüllter Erlaubnis und lediglich bis Mitternacht. Außerdem haben sie die Möglichkeit, in Begleitung eines Elternteils auf dem Gelände zu campen. Ab 16 Jahren darf auch ohne Begleitperson übernachtet werden und man darf beliebig lang bei Konzerten bleiben.

Anreise und Camping

Die Anreise beginnt am Donnerstag, dem 6. Juni. Ab circa 9 Uhr vormittags sind die Campingflächen laut Veranstalter geöffnet. Zu Rock im Park entweder mit dem Auto, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Stageliner, dem Buspartner des Veranstalters.


+++Was muss mit? Unsere Festival-Packliste+++


Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann entweder die S-Bahn-Haltestelle Dutzendteich oder Frankenstadion nutzen oder mit Bus und Straßenbahn bis zu einer der Haltestellen rund um den Dutzendteich fahren. Vergünstigte Sondertickets gibt es für RiP-Besucher allerdings nicht.

Geräumt werden müssen die Campingplätze am darauffolgenden Montag, und das bis 10 Uhr vormittags.

Parkplätze

Für jeden Zeltplatz sind eigene Parkplätze ausgewiesen. Für das General Camping liegen die Parkplätze an der Großen Straße, der Münchner Straße und der Beuthener Straße. Auch das Gelände der Südkaserne an der Ingolstädter Straße und der Volksfestplatz stehen zur Verfügung. Für Motorradfahrer wird eine gesonderte Parkfläche mit Campingplätzen in unmittelbarer Nähe ausgewiesen.

Green Camper können ihre Autos am Luitpoldhain, im Innenhof der Kongresshalle (auch bekannt als "Colosseum") und auf dem Volksfestplatz abstellen. Die Stellplätze für das Caravan Camping befinden sich auf der Zeppelinstraße an den Steintribünen und auf den Flächen zwischen Zeppelinfeld und Stadion. Ein Parkleitsystem soll vor Ort die Suche erleichtern.

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Hygiene

Die Rock im Park-Veranstalter garantieren, dass auf dem ganzen Gelände Chemie-Toiletten in maximal 250 Meter Entfernung zueinander aufgestellt werden. Wer ein Klo mit Wasserspülung will, muss einen Unkostenbeitrag zahlen.

Gegen ein entsprechendes Entgelt kann man auf dem Campinggelände auch duschen. Eine Alternative stellen zwei nahe gelegene Freibäder dar: Im Stadionbad und im Clubbad kann man sich bei gutem Wetter abkühlen und zudem die sanitären Anlagen nutzen.

Einkaufen

Einen Rucksack voller Ravioli-Dosen muss am Anreisetag niemand mitschleppen. Direkt vor Ort und in der näheren Umgebung gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten, von Supermarkt über Fast Food-Ketten bis zur klassischen Tankstelle. Auf dem Festivalgelände selbst bietet der Lidl Rock Store rund um die Uhr sowohl Nahrungsmittel und Getränke als auch Produkte für den Camping-Alltag. Wer genug Geld dabei hat, kann sich dort mit einem Zelt, Schlafsack, Stühlen und einem Grill eindecken - das reduziert die Gepäckmenge doch enorm.

Alternativ gibt es Richtung Regensburger Straße mehrere Supermärkte und Richtung Münchener Straße einige Tankstellen. Für größere Einkäufe ist man mit der U-Bahn U1 zudem schnell im Einkaufszentrum Frankencenter (Haltestelle Langwasser Mitte) oder im Stadtzentrum.

Verbotene Gegenstände

Nicht alles darf aufs Festivalgelände am Zeppelinfeld mitgebracht werden: Neben Offensichtlichem wie Messern, Glasflaschen und Pyrotechnik sind auch Drohnen und Stromaggregate verboten. Außerdem dürfen keine Haustiere und Einkaufswagen eingeschleust werden. Auch das eigene Sofa sollte man nicht mitbringen, um es sich so richtig gemütlich zu machen: Jegliche Möbel sind verboten, ebenso Großzelte.

Geht es tagsüber zur Event Area, dann gelten weitere Einschränkungen: Taschen und Rucksäcke sind im Allgemeinen verboten. Nur mit besonders kleinen Behältnissen wie Bauchtaschen und Gürtelbeuteln oder komplett durchsichtiger Tasche wird man durchgelassen. Auch Getränke darf man nicht mitnehmen. Stattdessen kann man leere, faltbare Trinkflaschen einpacken und an Spendern auffüllen. Außerdem stehen Selfie Sticks, Kameras, Nietenarmbänder und Regenschirme auf der Verbotsliste. Hat man einen verbotenen Gegenstand dabei, hat man die Wahl - direkt in den Müll oder zurück zum Campingplatz.

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Alternativen zum Camping

Wem das Zelten auf dem Gelände zu unbequem oder zu laut ist, der findet in der Umgebung einige Alternativen, vom Hotel bis zum Zeltplatz im Grünen. Beliebt ist zum Beispiel der Knaus Campingpark an der Hans-Kalb-Straße. Am westlichen Rand des Geländes liegt außerdem das Mercure-Hotel an der Messe.

Hinter dem Luitpoldhain kann man sich ins Ramada Hotel einmieten. Und neben dem FCN-Gelände an der Valznerweiherstraße wartet das Hilton auf Gäste. Daneben gibt es verschiedene Apartments und Hotels in allen Preisklassen in der näheren Umgebung und in der Innenstadt, die etwa vier Kilometer vom Festivalgelände entfernt liegt.

 

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