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Rückzug aus Bundestag: Burkert legt sein Mandat nieder

SPD-Politiker wird Vize-Chef der Eisenbahner-Gewerkschaft - 12.11.2019 17:41 Uhr

Er ist eines der Gesichter der Nürnberger SPD: Martin Burkert. © Stefan Hippel


"Mit 55 Jahren und nach dreieinhalb Wahlperioden wage ich den Schritt, noch einmal eine neue Aufgabe außerhalb des Bundestags zu übernehmen", sagte Martin Burkert beim außerordentlichen Gewerkschaftstag der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Dort hatten ihn zuvor die Delegierten zum stellvertretenden EVG-Bundesvorsitzenden gewählt.

Martin Burkert, 2002 in den Nürnberger Stadtrat gewählt, vertritt seit 2005 als SPD-Abgeordneter den Wahlkreis Nürnberg-Süd/Schwabach im Bundestag und ist seit 2010 Vorsitzender der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion. Er besitzt seit 1985 das Parteibuch der Sozialdemokraten und hat sich im Laufe seiner Karriere einen Namen als Verkehrsexperte und vor allem als Eisenbahn-Fachmann gemacht.

"Auszeichnung für engagierte Arbeit"

"Beide Aufgaben, in der EVG und im Bundestag, lassen sich nicht mehr parallel bewältigen", erklärte Burkert den Nürnberger Nachrichten. Daher werde er gegen Ende des Jahres sein Mandat niederlegen. Für den Nürnberger Mandatsträger rückt Bela Bach aus dem Landkreis München in den Bundestag nach, die Betreuung seines Wahlkreis übernimmt die Abgeordnete Gabriela Heinrich.

"Ich gratuliere Martin Burkert zu seiner Wahl. Diese ist auch eine Auszeichnung für seine engagierte und kontinuierliche Arbeit für die Belange der Bahn und ihrer Beschäftigten", sagt Nürnbergs SPD-Chef Thorsten Brehm. Burkert hatte seine berufliche Laufbahn nach dem qualifizierenden Hauptschulabschluss mit einer Ausbildung im mittleren nichttechnischen Dienst bei der Bundesbahn begonnen.

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