Seit 2013 verschwunden: Postbotin Heidi aus Fischbach

14.11.2017, 06:01 Uhr
Heidi Dannhäuser verlässt am 14. November 2013 ihr Haus in Fischbach. Es war ein grauer Tag, an dem die Dämmerung früh einsetzte. Sie verschwand, ohne irgendetwas mitzunehmen. Auch Jahre nach ihrem Verschwinden tappt die Polizei im Dunkeln, was mit der 50-Jährigen passiert sein könnte.
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Heidi Dannhäuser verlässt am 14. November 2013 ihr Haus in Fischbach. Es war ein grauer Tag, an dem die Dämmerung früh einsetzte. Sie verschwand, ohne irgendetwas mitzunehmen. Auch Jahre nach ihrem Verschwinden tappt die Polizei im Dunkeln, was mit der 50-Jährigen passiert sein könnte. © Stefan Hippel

Am 27. November 2013  sucht die Polizei erstmals mit einem Großaufgebot im Forst rund um Fischbach nach der Postbotin, die das Haus in Joggingklamotten verließ.
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Am 27. November 2013 sucht die Polizei erstmals mit einem Großaufgebot im Forst rund um Fischbach nach der Postbotin, die das Haus in Joggingklamotten verließ. © Roland Fengler

Am 4. Dezember 2013 durchkämmten Polizisten  das Gebiet rund um den Eisweiher sowie den Forsthofer Forst erneut.
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Am 4. Dezember 2013 durchkämmten Polizisten das Gebiet rund um den Eisweiher sowie den Forsthofer Forst erneut. © Roland Fengler

Doch von der beliebten Postbotin fehlt nach wie vor jede Spur. Es wurde extra eine Soko
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Doch von der beliebten Postbotin fehlt nach wie vor jede Spur. Es wurde extra eine Soko "Heidi" ins Leben gerufen, um allen Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen. © oh

Dezember 2013: Im Dezember hängt die Familie von Dannhäuser große Plakate in Fischbach auf und bittet alle um Mithilfe: Wer hat etwas gesehen? Wer weiß etwas?
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Dezember 2013: Im Dezember hängt die Familie von Dannhäuser große Plakate in Fischbach auf und bittet alle um Mithilfe: Wer hat etwas gesehen? Wer weiß etwas? © Roland Fengler

Juni 2014: Die Kripo geht davon aus, dass es sich beim  Verschwinden von Heidi Dannhäuser um ein Verbrechen handelt. Laut Polizei sprechen mittlerweile zu viele Punkte gegen einen reinen Vermisstenfall. Suizid oder ein plötzliches Untertauchen der 50-Jährigen schließt die Kripo definitiv aus.
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Juni 2014: Die Kripo geht davon aus, dass es sich beim Verschwinden von Heidi Dannhäuser um ein Verbrechen handelt. Laut Polizei sprechen mittlerweile zu viele Punkte gegen einen reinen Vermisstenfall. Suizid oder ein plötzliches Untertauchen der 50-Jährigen schließt die Kripo definitiv aus. © Roland Fengler

Die Mordkommission hat bis jetzt rund 110 Spuren abgear­beitet. Spekulationen sprießen bis heute ins Kraut, weil das mysteriöse Verschwinden noch immer nicht aufgeklärt werden konnte.
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Die Mordkommission hat bis jetzt rund 110 Spuren abgear­beitet. Spekulationen sprießen bis heute ins Kraut, weil das mysteriöse Verschwinden noch immer nicht aufgeklärt werden konnte. © Roland Fengler

November 2014: Die Familie von Heidi Dannhäuser gibt die Hoffnung nicht auf, dass die 50-Jährige eines Tages wieder auftaucht.
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November 2014: Die Familie von Heidi Dannhäuser gibt die Hoffnung nicht auf, dass die 50-Jährige eines Tages wieder auftaucht. © privat

Dezember 2017: Jahre nach ihrem Verschwinden fehlt von Heidi D. weiterhin jede Spur. Der Fall wird bei
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Dezember 2017: Jahre nach ihrem Verschwinden fehlt von Heidi D. weiterhin jede Spur. Der Fall wird bei "Aktenzeichen XY… ungelöst" ausgestrahlt, etwa 20 Hinweise gehen daraufhin bei den Ermittlern ein. © Roland Fengler

März 2018: Das Anwesen von Heidi D. wird am Amtsgericht  Nürnberg versteigert. Auf dem Zweifamilienhaus (130 Quadratmeter) mit Grundstück (650 Quadratmeter) ist eine Grundschuld in Höhe von 150.000 Euro eingetragen. Auch Heidi D.s Schwester steigert mit. Am Ende steigt sie aber aus, den Zuschlag erhält ein Vertreter der Avuma Konzeptbau aus München. Der Preis: 180.000 Euro.
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März 2018: Das Anwesen von Heidi D. wird am Amtsgericht Nürnberg versteigert. Auf dem Zweifamilienhaus (130 Quadratmeter) mit Grundstück (650 Quadratmeter) ist eine Grundschuld in Höhe von 150.000 Euro eingetragen. Auch Heidi D.s Schwester steigert mit. Am Ende steigt sie aber aus, den Zuschlag erhält ein Vertreter der Avuma Konzeptbau aus München. Der Preis: 180.000 Euro. © Roland Fengler

März 2021: In einem alten Beutel tauchen Zettel mit Notizen von Heidi D. auf, in denen es ums Auswandern ging. Auch ein konkreter Ort wird genannt: die Costa del Sol in Spanien.
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Neue Spur: Auswanderung nach Spanien?

März 2021: In einem alten Beutel tauchen Zettel mit Notizen von Heidi D. auf, in denen es ums Auswandern ging. Auch ein konkreter Ort wird genannt: die Costa del Sol in Spanien. "Heidi war von Spanien begeistert", sagt eine ihrer Schwestern. Könnte die Postbotin sich nach Spanien abgesetzt haben, ohne jemandem etwas davon gesagt zu haben?  © NEWS5 / Grundmann

Heidi D.s Schwestern haben sich in der Hoffnung auf neue Hinweise an eine deutsche Wochenzeitung in Spanien gewendet, die den Fall der verschwundenen Frau aufgegriffen hat. Auch die Polizei befasst sich mit der Spur nach Spanien und steht mit Ermittlern vor Ort in Kontakt. 
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Spanische Wochenzeitung berichtet

Heidi D.s Schwestern haben sich in der Hoffnung auf neue Hinweise an eine deutsche Wochenzeitung in Spanien gewendet, die den Fall der verschwundenen Frau aufgegriffen hat. Auch die Polizei befasst sich mit der Spur nach Spanien und steht mit Ermittlern vor Ort in Kontakt.