"Sommerhaus der Stars": Nürnbergerin Diana Herold im TV-Irrenhaus

11.9.2020, 20:30 Uhr
Die Bewohner klären die Bettensituation im Sommerhaus. V.l.: Tim Sandt, Lou, Lisha, Michaela Scherer, Henning Merten, Denise Kappés, Georgina Fleur, Martin Bolze, Kubilay Özdemir, Caroline Robens, Andreas Robens, Andrej Mangold, Michael Tomaschautzki, Jennifer Lange und Annemarie Eilfeld. Hier können Sie die erste Folge nachschauen.

Die Bewohner klären die Bettensituation im Sommerhaus. V.l.: Tim Sandt, Lou, Lisha, Michaela Scherer, Henning Merten, Denise Kappés, Georgina Fleur, Martin Bolze, Kubilay Özdemir, Caroline Robens, Andreas Robens, Andrej Mangold, Michael Tomaschautzki, Jennifer Lange und Annemarie Eilfeld. Hier können Sie die erste Folge nachschauen. © TVNow

Acht Paare, überwiegend aus anderen Trash-Formaten des Privatfernsehens bekannt, werden in einem abgeranzten Haus zusammengepfercht, um sich dort verschiedenen Herausforderungen und vor allem der des menschlichen Miteinanders zu stellen. Coronabedingt wurde nicht in Portugal, sondern im Münsterland gedreht. Und freilich, so beteuert der Sender, waren die Paare vor ihrem Einzug in Quarantäne getestet worden.

Guantanamo für die Geschmacksnerven

Diana Herold und Michael Tomaschautzki auf dem Weg in das Sommerhaus.Hier können Sie die erste Folge nachschauen.

Diana Herold und Michael Tomaschautzki auf dem Weg in das Sommerhaus.Hier können Sie die erste Folge nachschauen. © TVNow

Nach der ersten Sendung am Mittwoch ist klar: Es handelt sich eher um Guantanamo — für die Geschmacksnerven. Ungerührt wird Alkoholsucht dargestellt. Zum Frühstück drei Bier, klar, warum nicht? Menschen spucken sich in rasender Wut ins Gesicht, Tussen wollen keinen Kaffee kochen, Paare werfen sich liebevoll schlimmste Schimpfworte an den Kopf. Menschen, die von der Rolle sind.

Zwischen ihnen wirken die Nürnbergerin und ihr Mann ziemlich normal. Und das will schon etwas heißen. Schließlich ist die 46-Jährige, die einst in der "Bullyparade" die Hüften schwang und sich für den Playboy auszog, nicht gerade für Unauffälligkeit berühmt. Oder wie sie es formuliert: "Ich bin scho a krasses Individuum." Mit ihrem Mann, dem 48-jährigen Mental-Coach Michael Tomaschautzki sei sie für den guten Zweck angetreten, betont sie. Sollten sie gewinnen, wollen sie die Hälfte der 50.000 Euro an soziale Zwecke spenden. "Du bekommst zurück, was du gibst, denn Karma is a bitch!", ist die Fränkin überzeugt.

Mit Rollkoffer und Harmony

Acht urlaubsreife Paare in einem Haus - hier sind Spannungen vorprogrammiert. Sie haben die erste Sendung verpasst? Hier gibt's die Aufzeichnung.

Acht urlaubsreife Paare in einem Haus - hier sind Spannungen vorprogrammiert. Sie haben die erste Sendung verpasst? Hier gibt's die Aufzeichnung. © TVNow

"Love, Peace und Harmony" möchten die Franken ins Sommerhaus bringen. Der Sender gibt ihnen dafür den Spitznamen "Team Spirit". Viele andere Bewohner wären eher als "Team Sprit" einzuordnen. Sehr viel gezeigt wurde das Nürnberger Paar im Vergleich zu den anderen nicht. Wenn, dann sah man die Fränkin auf Harmonie-Kurs in übergroßen Strickmänteln Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs umärmeln. Sie selbst verzweifelte zwar auf der Höhen-Wippe, bezwang dafür mit dem Rollkoffer den holperigen Einzug: "Ich hab zwei Kinder geboren, da werd ich mich von einem Schotterweg net aufhalten lassen!"


Seit 20 Jahren ist das Paar zusammen, seit 2017 verheiratet. Der gemeinsame Sohn Samuel Nicolas Tayo ist zehn Jahre alt, außerdem hat Herold eine 25-jährige Tochter namens Vanessa. Sie passte während der Drehzeit auf den Zehnjährigen samt Katzen auf. Zu hundert Prozent stünden Familie und Freunde hinter ihnen, sagt Herold. Gemeinsam mit ihnen verfolgte sie die Ausstrahlung der ersten Folge. "Ich will nicht so viel dazu sagen", ließ sie ihre Fans auf der Social-Media-Plattform Instagram danach wissen. "Ich hoffe, ihr habt euch von dem Schock erholt."


Wie es der Fränkin und ihrem mentalen Michael weiterhin im Sommerhaus ergeht, kann man am Mittwoch, 16 September um 20.15 Uhr wieder auf RTL verfolgen. Oder man liest lieber ein gutes Buch.

1 Kommentar