Spielearchiv und Fassadenstreit: Das ist das Pellerhaus

4.1.2019, 17:31 Uhr
Das Pellerhaus am Egidienberg kam vor allem wegen der Debatte über die Rekonstruktion der Fassade in die Schlagzeilen. Ein Rundgang durch den Bau von 1957 ist aber ein Schmankerl für jeden Fan der Architektur der 50er Jahre.
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Das Pellerhaus am Egidienberg kam vor allem wegen der Debatte über die Rekonstruktion der Fassade in die Schlagzeilen. Ein Rundgang durch den Bau von 1957 ist aber ein Schmankerl für jeden Fan der Architektur der 50er Jahre. © Michael Matejka

Die historische Ansicht von 1897 zeigt schön, dass sich das Spielearchiv auf das frühere Pellerhaus und das sich rechts davon anschließende Imhoffhaus verteilt. Beide waren äußerst repräsentative Bürgerhäuser.
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Die historische Ansicht von 1897 zeigt schön, dass sich das Spielearchiv auf das frühere Pellerhaus und das sich rechts davon anschließende Imhoffhaus verteilt. Beide waren äußerst repräsentative Bürgerhäuser. © Ferdinand Schmidt/Stadtarchiv Nürnberg

Auch die Fußböden aus den 50er Jahren sind wie hier im ersten Stock echte Hingucker. Die Mitarbeiter des Spielearchivs, die hier ein Archiv haben, begegnen täglich hübschen Zeugnisse der Nachkriegsarchitektur.
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Auch die Fußböden aus den 50er Jahren sind wie hier im ersten Stock echte Hingucker. Die Mitarbeiter des Spielearchivs, die hier ein Archiv haben, begegnen täglich hübschen Zeugnisse der Nachkriegsarchitektur. © Michael Matejka

In dem hübschen Innenhof im ersten Stock, gleich neben dem Spielesaal, wird im Sommer machnmal gegillt.
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In dem hübschen Innenhof im ersten Stock, gleich neben dem Spielesaal, wird im Sommer machnmal gegillt. © Michael Matejka

Die Treppenhäuser im Pellerhaus sind echte Hingucker.
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Die Treppenhäuser im Pellerhaus sind echte Hingucker. © Michael Matejka

Es geht sehr verwinkelt zu im Pellerhaus. Immer wieder öffnen sich Gänge, in denen sich Spure alter Nutzung finden. Auch das Wahlamt hatte hier zum Beispiel mal ein paar Räume.
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Es geht sehr verwinkelt zu im Pellerhaus. Immer wieder öffnen sich Gänge, in denen sich Spure alter Nutzung finden. Auch das Wahlamt hatte hier zum Beispiel mal ein paar Räume. © Michael Matejka

Alte Schaltkästen, Kabelsalat, der längst keine Funktion mehr hat - wer mit offenen Augen durch die Flure läuft, findet vieles, was an die Zeiten erinnert, als das Pellerhaus noch Stadtarchiv und Bibliothek beherbergte.
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Alte Schaltkästen, Kabelsalat, der längst keine Funktion mehr hat - wer mit offenen Augen durch die Flure läuft, findet vieles, was an die Zeiten erinnert, als das Pellerhaus noch Stadtarchiv und Bibliothek beherbergte. © Michael Matejka

Mit dem Spielearchiv zogen gute Laune und viele witzige Spielfiguren ein.
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Mit dem Spielearchiv zogen gute Laune und viele witzige Spielfiguren ein. © Michael Matejka

Nicht Fünf vor Zwölf, aber doch fast: In drei Jahren könnte der Umbau des Pellerhauses zum modernen
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Nicht Fünf vor Zwölf, aber doch fast: In drei Jahren könnte der Umbau des Pellerhauses zum modernen "Haus des Spielens" beginnen. © Michael Matejka

Unterm Dach ist noch Platz für viel mehr Spiele. Mehr als 30000 sind es bereits.
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Unterm Dach ist noch Platz für viel mehr Spiele. Mehr als 30000 sind es bereits. © Michael Matejka

Wie eine Schnecke: Die Treppe führt von der Empore runter in den früheren Lesesaal. Jetzt wird hier gespielt.
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Wie eine Schnecke: Die Treppe führt von der Empore runter in den früheren Lesesaal. Jetzt wird hier gespielt. © Michael Matejka

Noch gar nicht so lange beherbergt das Deutsche Spielearchiv über 2000 Spiele des Traditionsunternehmens Spear.
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Noch gar nicht so lange beherbergt das Deutsche Spielearchiv über 2000 Spiele des Traditionsunternehmens Spear. © Michael Matejka

Wie eine Skulptur: Das Haupttreppenhaus.
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Wie eine Skulptur: Das Haupttreppenhaus. © Michael Matejka

Im Spielesaal finden regelmäßig Veranstaltungen statt.
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Im Spielesaal finden regelmäßig Veranstaltungen statt. © Stefan Hippel

Wer in den 50er Jahren, als im Pellerhaus vor allem gelesen und studiert wurde, wohl durch diesen Lautsprecher seine Duechsagen machte?
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Wer in den 50er Jahren, als im Pellerhaus vor allem gelesen und studiert wurde, wohl durch diesen Lautsprecher seine Duechsagen machte? © Michael Matejka

Steht man auf dem Dach des Pellerhauses, scheinen die Türme der Egidienkirche zum Greifen nah.
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Steht man auf dem Dach des Pellerhauses, scheinen die Türme der Egidienkirche zum Greifen nah. © Michael Matejka

Aus den Fenster der Lagerräume in den oberen Stockwerken hat man hübsche Ausblicke auf die Stadt.
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Aus den Fenster der Lagerräume in den oberen Stockwerken hat man hübsche Ausblicke auf die Stadt. © Michael Matejka

Lager über Lager - das Spielearchiv kann noch munter wachsen.
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Lager über Lager - das Spielearchiv kann noch munter wachsen. © Michael Matejka

Eindrucksvoll: Ein Blick vom Spielearchiv in den Renaissance-Innenhof.
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Eindrucksvoll: Ein Blick vom Spielearchiv in den Renaissance-Innenhof. © Michael Matejka

Räume über Räume - das neue
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Räume über Räume - das neue "Haus des Spielens" wird sie künftig ganz neu nutzen. © Michael Matejka

Es darf auch gekickert werden - das Spielearchiv ist regelmäßig ein Veranstaltungsort für viele unterschiedliche Aktionen.
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Es darf auch gekickert werden - das Spielearchiv ist regelmäßig ein Veranstaltungsort für viele unterschiedliche Aktionen. © Stefan Hippel

Die Nürnberger Altstadtfreunde schließen ein Bürgerbegehren nicht aus, um die Rekonstruktion des im Krieg zerstörten Renaissance-Pellerhauses zu erzwingen.
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Die Nürnberger Altstadtfreunde schließen ein Bürgerbegehren nicht aus, um die Rekonstruktion des im Krieg zerstörten Renaissance-Pellerhauses zu erzwingen. © Edgar Pfrogner