St. Florian ,gut gebaut‘

9.6.2010, 00:00 Uhr
St. Florian thront hoch über der Straße am früheren Siemensgebäude in der Landgrabenstraße.

© Karlheinz Daut St. Florian thront hoch über der Straße am früheren Siemensgebäude in der Landgrabenstraße.

Die abgebildete Figur aus Muschelkalk hängt am ehemaligen Siemens-Gebäude an der Ecke Tafelfeldstraße/Landgrabenstraße und stellt den heiligen St. Florian dar. In Höhe von rund fünf bis sechs Metern auf eine flache Konsole gestellt, blickt er auf die Straße hinab. Bekleidet ist der »gut gebaute« Heilige lediglich mit einem Lendenschurz und Stulpenstiefeln. Zu seiner Seite steht ein kleines brennendes Haus, das er mit einem flaschenförmigen Gefäß zu löschen vorgibt.

In der linken Hand hält er aufrecht einen Fahnenmast. Ein federgeschmückter Hut mit breiter Krempe, ganz in der Manier eines mittelalterlichen Landsknechtes, sitzt ihm tief im Gesicht.

Auf der Konsole steht in großen Lettern: ST. FLORIAN/ANNO DOMINI / 1951. Das Werk stammt von Josef Wackerle und entstand in Zusammenarbeit mit Rudolf Göschel. Gewonnen haben: Walter Parusel, Innsbrucker Straße (Pinboard mit NN-Motiv), Gerlinde Bröde, Fürther Straße (Weltraum-Buch) und Adelgunde Schauer, Helmstraße (Wanderbuch).

Das nächste Bilder-Rätsel finden Sie in der Ausgabe des Stadtanzeigers am 7. Juli 2010.

Die Red.