U3-Ausbau: Großauftrag für Max Bögl und Hochtief

Johannes Handl
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27.1.2020, 11:40 Uhr
Während die U3 in der einen Richtung bis zum Nordwestring fährt, lautet die Endhaltestelle in entgegengesetzter Richtung derzeit noch Gustav-Adolf-Straße. Nun beginnen die Bauarbeiten, damit die U3 im Südwesten bis nach Gebersdorf fährt.

© Michael Matejka Während die U3 in der einen Richtung bis zum Nordwestring fährt, lautet die Endhaltestelle in entgegengesetzter Richtung derzeit noch Gustav-Adolf-Straße. Nun beginnen die Bauarbeiten, damit die U3 im Südwesten bis nach Gebersdorf fährt.

Der Auftrag, den das U-Bahn-Bauamt der Stadt Nürnberg der Arbeitsgemeinschaft erteilt hat, umfasst ein Volumen von 106 Millionen Euro, teilt Max Bögl mit.

Die Bauarbeiten für die neue Strecke im Südwesten Nürnbergs sollen bereits im Februar beginnen. Der Auftrag für die Rohbauarbeiten umfasst die Bahnhöfe in Gebersdorf und Kleinreuth, eine Wendeanlage sowie einen Betriebshof in Gebersdorf.

Die Tunnel werden nach Unternehmensangaben zum Teil in offener Bauweise erstellt (1019 Meter) und zum Teil unterirdisch vorgetrieben (940 Meter). Der Abschnitt, der in bergmännischer Bauweise erstellt wird, unterquert die Nürnberger Südwesttangente, eine Bahnstrecke und den Main-Donau-Kanal.

Friedrich Hantke, Leiter des U-Bahn-Bauamtes, geht davon aus, dass die Strecke im Jahr 2025 fertiggestellt wird. Die Ausbauarbeiten zum neuen Bahnhof Großreuth bei Schweinau sind laut VAG-Angaben derweil weitestgehend abgeschlossen. Zurzeit laufen Testfahrten. Ende des Jahres soll die Strecke dann für Passagiere freigegeben werden. Das U-Bahn-Bauamt arbeitet seit Herbst 2014 daran, das U-Bahn-Netz in Richting Südwesten zu erweitern.

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