Freitag, 21.02.2020

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Vorfall am Jamnitzerplatz: CSU weist Kritik an Polizei zurück

Vertreter der Nürnberger Polizei sollen den Vorfall im Stadtrat schildern - 02.07.2019 20:58 Uhr

Polizeipräsenz am Jamnitzerplatz: Kein seltenes Bild. © Roland Fengler


Die Beamten, die wegen Ruhestörung zum Jamnitzerplatz gerufen wurden und Personalien aufnehmen wollten, wurden von rund 60 Personen aggressiv beschimpft und abgedrängt. Anwohner waren entsetzt und sahen darin eine Kapitulation der Polizei vor den "Störern".

Der OB-Kandidat der CSU, Marcus König, und der sicherheitspolitische Sprecher der Union im Stadtrat, Rainer Nachtigall, geben sich froh, dass die Einsatzkräfte nicht auf "diese Provokationen aufgesprungen" seien, "sondern besonnen eine Eskalation vermieden haben".

CSU-Stadtrat und Polizist Rainer Nachtigall. © Foto: Eduard Weigert


Nachtigall, selbst Polizist und Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft in Bayern dazu: "Immer wenn die Linken den Eindruck haben, zahlenmäßig der Polizei überlegen zu sein, starten sie solche provokativen Aktionen." Nach einem Antrag der CSU sollen Vertreter der Nürnberger Polizei den Vorfall im Stadtrat schildern.

Für die linke Initiative "Mietenwahnsinn stoppen" reihe sich der Polizeieinsatz "in eine Vielzahl von schikanösen Kontrollen im Stadtteil ein", heißt es in einer Presseerklärung. Mit dem Zuzug Einzelner habe der Ärger begonnen. "Für die Luxuswohnungen wurde von Maklern mit der ruhigen Wohnlage am Jamnitzerplatz geworben. Nun versuchen die betrogenen Zugezogenen, ihre Interessen gegen die alteingesessene Bewohnerschaft durchzusetzen."

bro

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