P-Seminar des PPG Hersbruck

Wenn Schüler zu Lehrern werden ...

Andrea Pitsch
Andrea Pitsch

Redakteurin

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7.5.2022, 16:00 Uhr
Zum Start hatten die Studierenden ein Kennenlernspiel mit den Hersbrucker vorbereitet.

© privat Zum Start hatten die Studierenden ein Kennenlernspiel mit den Hersbrucker vorbereitet.

Denn sie sind Teil des das P-Seminars Biologie „Erneuerbare Energien in Experimenten und Spielen entdecken und verstehen“. „Erneuerbare Energien sind ein wichtiges Thema, von dem wir alle betroffen sind. Umso wichtiger ist es, dass wir Kindern schon früh beibringen, wie wir erneuerbare Energien nutzen können“, erklären Cecilia Schramm und Andreas Karwath von der Q 11 des Paul-Pfinzing-Gymnasiums Hersbruck den Hintergedanken.

Die Gruppe hatte es sich zum Ziel gesetzt – unter dem Motto „Schüler lernen von Schülern“ – an Grundschulen zu fahren und den Kindern dort erneuerbare Energien näherzubringen. Doch wie macht man das? Wissen über das Thema haben die angehenden Abiturienten genug. „Weil wir aber erfahren wollten, wie wir das rüberbringen, haben wir uns mit den Studierenden der Fachakademie getroffen.“

Humor im Unterricht

Und an diese hatten die Hersbrucker viele Fragen. Doch mit dem Beantworten machten es die Altdorfer ihren Gästen nicht ganz leicht. Zum Beispiel, als es um die Frage nach der Rolle des Lehrenden ging: „Wir mussten uns überlegen, was unsere Lieblingslehrer und -erzieherinnen für uns so besonders gemacht hat“, erzählen Schramm und Karwath. Das Ergebnis: auf Augenhöhe zu kommunizieren, offen, spontan, humor- und verständnisvoll zu sein.

Das allein reicht aber nicht für guten Unterricht, war den Hersbruckern klar. Also nahmen sie sich mit den Studierenden den Aufbau eines Angebotes für Kinder vor. „Dass es dabei, ähnlich wie bei einem Aufsatz, Einleitung, Hauptteil und Schluss gibt, wussten viele von uns vorher noch nicht“, geben die beiden zu. Sie und ihre Mitstreiter lernten, dass sie in der Hinführung die Neugier und Vorfreude der Kinder wecken müssen.

„Danach sollen sich die Kinder aktiv beteiligen können.“ Zu Schluss werde alles gemeinsam reflektiert, rieten die Altdorfer ihren Gästen. Dabei könne der Lehrer erkennen, ob das Lernziel erreicht wurde und was beim nächsten Mal verbessert werden könnte. Damit die PPGler die vielen wertvollen Ratschläge nicht vergessen, hatten die Studierenden sie ihnen aufgeschrieben. „Zusammen mit einem motivierenden Spruch“, freuen sich Schramm und Karwath. Und um zu sehen, was das P-Seminar vom Gelernten behalten hat, schauen die Studierenden aus Altdorf bald in Hersbruck vorbei.

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