Dienstag, 19.01.2021

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23 neue Wohnungen im Auerbacher Meiergraben

Statt der vorgesehenen Doppel- und Einfamilienhäuser sollen dort nun 23 Wohnungen entstehen - 30.11.2020 12:55 Uhr

An der Abzweigung zum Meiergraben wird links der Straße eine weitere Wohnanlage entstehen. Investor ist eine Tochterfirma der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung, die ProMei GmbH. Der Stadtrat entscheidet über den Bebauungsplan.

29.11.2020 © Foto: Brigitte Grüner


Der Vorhabenträger ProMei stellte den Antrag auf Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplan für die Wohnanlage, in der Wohnungen von 50 bis 90 Quadratmetern Fläche entstehen sollen. Bauplatz sind die beiden Flurstücke 757 und 757/5 der Gemarkung Auerbach mit einer Gesamtfläche von 3100 Quadratmetern.

Die beiden Flurnummern liegen im Geltungsbereich eines rechtskräftigen Bebauungsplanes, dessen Vorgaben durch das geplante Vorhaben allerdings nicht erfüllt werden können. Ursprünglich waren auf diesem Areal zwei Einfamilienhäuser und ein Doppelhaus angedacht. Im Flächennutzungsplan ist die Fläche als Allgemeines Wohngebiet festgestellt.

Entsprechend der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung für Auerbach werde in Zukunft verstärkt Wohnraum für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte benötigt mit einem erhöhten Anteil an barrierefreien Wohneinheiten, begründet die Bauverwaltung in der Sitzungsvorlage. Das Baugrundstück entspreche der Vorgabe der Innenentwicklung und Nachverdichtung.

Die Verwaltung schlägt dem Stadtrat deshalb die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes "Wohnanlage Meiergraben" und eine Durchführung im "vereinfachten Verfahren" vor. Die Planungskosten werden durch den Träger des Vorhabens übernommen.

Bereits Ende Oktober hatte Vorstand Frank-Eckhard Kirchhof gegenüber den Nordbayerischen Nachrichten bestätigt, dass die ProMei GmbH, eine Tochtergesellschaft der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung, in Auerbach ein Grundstück erworben habe und dieses bebauen möchte. Die Firma ist über die Adresse der Bank – Oberer Marktplatz 13 – erreichbar.

Sie wurde im August 2019 gegründet und in das Handelsregister beim Amtsgericht Amberg eingetragen. Als Stammkapital sind im Handelsregister 25 000 Euro eingetragen. Gegenstand des Unternehmens sind der Kauf und die Bebauung von Grundstücken sowie der anschließende Verkauf und alle Geschäfte, die diesem Zweck dienlich sind. Zum Geschäftsführer wurde Jürgen Josef Lehner aus Pegnitz bestellt.

Weitere Punkte auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung sind die Jahresrechnung 2019 für den Haushalt der Stadt und der Spitalstiftung sowie der Jahresantrag 2021 für das Städtebauförderungsprogramm. Besprochen wird ferner ein Antrag der CSU-Fraktion auf Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung in Michelfeld im Bereich "Kammerberg".

Beratungen über Funkturm

Die DFMG Deutsche Funkturm GmbH möchte an der B 85 an der Einfahrt zum Truppenübungsplatz einen insgesamt 40 Meter hohen Mobilfunkmast errichten, der auf städtischen Grund gebaut werden soll. Der Stadtrat wird über das gemeindliche Einvernehmen zu diesem Bauantrag beraten.

Auf der Tagesordnung stehen neben der Bestätigung der Kommandanten der Feuerwehr Ranzenthal ein Zuschussgesuch des Tennis-Clubs Rot-Weiß Auerbach und die Fortführung der Maßnahme "Energieeffizienz-Netzwerk Ostbayern". Die Sitzung beginnt um 18 Uhr und findet im oberen Foyer der Helmut-Ott-Halle statt. Interessierte Zuhörer werden zugelassen, solange die Mindestabstände gewährleistet werden können.

BRIGITTE GRÜNER

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