"Na Servusla"

Nürnberger Youtuber in der Fränkischen Schweiz unterwegs

20.10.2021, 15:00 Uhr
Youtuber Christian Weber aus Nürnberg machte auch Station auf der Burg Waischenfeld. Diese Eindrücke waren Teil der siebten Etappe seiner Videoreihe über die deutsche Burgenstraße.

Youtuber Christian Weber aus Nürnberg machte auch Station auf der Burg Waischenfeld. Diese Eindrücke waren Teil der siebten Etappe seiner Videoreihe über die deutsche Burgenstraße. © Foto: Klaus Trenz

Jüngst war er in der Fränkischen Schweiz unterwegs, auf der Burg Waischenfeld, in Aufseß, Pottenstein, Rabenstein und Gößweinstein.Seit rund sieben Monaten veröffentlicht Weber seine Videos mit einer Länge von ein paar Minuten bis hin zu schon mal knapp 30 Minuten auf Youtube. Vorrangig scheint es um Fototipps zu gehen, die unter anderem beweisen, dass man auch bei schlechtem Wetter gute Fotos machen kann. Oder die zeigen, wie man gute Aufnahmen bei Dämmerung oder Langzeitbelichtung machen kann. "Ich betreibe dieses Hobby, seit ich die erste Kamera bekommen habe", sagt er.

Aus der "Fotogeschichte" entwickelte sich in kurzer Zeit aber wesentlich mehr. "Burgen sind immer sehr schön beleuchtet", erzählt Weber, "und ich wollte mehr darüber wissen". Das Interesse an Historischem und die Neugier veranlassten Weber dazu, sich an der Deutschen Burgenstraße, die von Mannheim nach Bayreuth führt, zu versuchen. Eine alte Ferienstraße. Weber fährt die Burgenstraße aber umgekehrt ab.

Der Kreative fängt mit der ersten Etappe seiner Reise in Bayreuth an, wo er als "Nachrichtensprecher" die Route vorstellt und dann die Sehenswürdigkeiten der Wagnerstadt besucht. Sein Fazit: "Bayreuth hat mehr zu bieten als Richard Wagner."

Sein Weg führte Weber unter anderem nach Kulmbach, Coburg, Kronach und Bamberg. Von dort aus war es nicht mehr weit bis in die Fränkische Schweiz. Einige der Burgen liegen auf der Burgenstraße – im Prinzip sind alle nur ein paar Kilometer voneinander entfernt.

Auf Burg Waischenfeld begann Webers siebte Tour-Etappe. Ausgerüstet mit Fotoequipment mit mehren Objektiven, einer Filmausrüstung und dem für ihn unverzichtbaren, hochwertigen Stativ. In einem Video in drei Teilen, kündigt er an, wird er mehrere Burgen der Fränkischen Schweiz zu einer Etappe zusammenfassen. "Ich versuche immer so schnell wie möglich auf Youtube hochzuladen."

Einige Tage wird das aber noch dauern, immerhin macht man derartige Videos nicht im Vorbeigehen. Mit der Auswahl an Filmaufnahmen und Fotos für den Film, Schneiden, Einspielern oder Einblenden von Grafiken braucht Weber rund zwei Arbeitstage, die Recherche im Vorfeld über das Filmobjekt nicht mit eingerechnet. Das, was dabei herauskommt, ist stets voller fränkischem Esprit, professionell wirkend und vor allem mit Überraschungen.

"Es sind immer spannende und überraschende Dinge mit dabei", sagt der Hobbyfilmer. Da seien dann schon mal Dinge dabei, die der "normale" Besucher gar nicht zu sehen bekommt.

"Ich möchte mit meinen Videos die Leute darauf aufmerksam machen, was wir an Historischem und Schönem in der Region haben", sagt Weber. Und dabei will er seinen Spaß haben und seinem Hobby, der Fotografie, frönen. Das merkt man jedem seiner Videos an.

Zu sehen sind sie auf Youtube unter dem Pseudonym "Mr. Schneemann". Seine Fotos findet man auf der Internet-Plattform Instagram. Die nächsten Stationen seiner Burgenreise werden Weber dann nach Süden und über Nürnberg nach Westen führen.

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