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Regionalexpress: Britischem Betreiber drohen Startprobleme

Go Ahead übernimmt ab Dezember die Strecke zwischen Nürnberg und Stuttgart - 19.11.2019 05:35 Uhr

Ein gewohnter Anblick für regelmäßige Bahnfahrer. Zwischen Nürnberg und Stuttgart werden zunächst einmal die alten n-Wagen statt der modernen FLIRT-Züge fahren. © Foto: Hirschlach/Fränkische Landeszeitung


Neue Wagen mit WLAN-Zugang, Steckdosen, Klapptischen, rollstuhlgerechten Toiletten, Klimaanlagen und barrierefreien Einstiegen: All das versprach Go-Ahead den Fahrgästen, nachdem die britische Privatbahn die öffentliche Ausschreibung der Zugleistungen auf dieser Strecke gewonnen hatte. Zum Einsatz sollen die sogenannten FLIRT-Triebzüge des Herstellers Stadler kommen, doch die werden noch ein wenig auf sich warten lassen.

"Nach unserem Kenntnisstand sehen die Planungen von Go-Ahead vor, den von uns bestellten Fahrplan für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zunächst mit gebrauchten, lokbespannten Wagenzügen zu produzieren", berichtet die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) auf Anfrage der Fränkischen Landeszeitung. Die staatliche BEG bestellt den Regionalverkehr auf der Schiene in Bayern – in diesem Fall zusammen mit der baden-württembergischen Nahverkehrsgesellschaft.

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Seit 1987 unterwegs: Die Geschichte der Nürnberger S-Bahn

Jeden Morgen nutzen tausende Pendler die Nürnberger S-Bahn. Vor mehr als 30 Jahren standen ihnen nur Regionalzüge – sie halten seltener als S-Bahnen – zur Verfügung. Als 1987 die erste Nürnberger S-Bahn-Linie in Betrieb ging, war das eine kleine Sensation, denn sie galt als Jahrhundertprojekt. Jahrelang war an den Plänen einer Schnellbahn für den Großraum Nürnberg gefeilt worden. Ein Rückblick.


Der Grund für das Ersatzkonzept seien Lieferprobleme von Stadler. In den nächsten Monaten sollen deshalb sogenannte n-Wagen auf der Strecke rollen, bis die FLIRT-Züge einsatzfähig sind.

Die jahrzehntealten Waggons sind Vielfahrern auf der Strecke gut bekannt: Lange Zeit nutzte auch die DB diesen Typ, bis sie zuletzt auf doppelgeschossige Fahrzeuge umstellte. Immerhin: Auch mit den n-Wagen sei es möglich, die Mindestsitzplatzkapazität und die Fahrpläne einzuhalten, erklärt die BEG. Einzelne Pendlerzüge sollen schon im Dezember mit FLIRT-Zügen fahren.


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1. Da sind zunächst die Regional- und S-Bahnen in Richtung Bamberg über Erlangen und Forchheim sowie die verbunden Nebenstrecken. Hier können Sie der Facebook-Gruppe beitreten!


2. Die Facebook-Gruppe für Bahnfahrer von und in Richtung Würzburg plus alle Nebenstrecken findet sich unter diesem Link.


3. Wer die Strecke Richtung Ansbach Schwabach, Roth und Treuchtlingen nutzt, ist hier genau richtig. Unter diesem Link können Sie der Gruppe beitreten.


4. Alle, die in Richtung Neumarkt, Regensburg, Allersberg oder München unterwegs sind, sollten sich in dieser Facebook-Gruppe beteiligen.


5. Zu guter Letzt gibt es noch eine Seite für die Reisenden in Richtung Pegnitz und Bayreuth und die Nutzer der Gräfenbergbahn. Hier können Sie der Gruppe beitreten. Die fünf Facebook-Gruppen werden von unserer Redaktion betreut und moderiert.

tl hir

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