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Athleten holen vier Medaillen bei bayerischer Hallenmeisterschaft - 02.02.2017 16:28 Uhr

Benedikt von Hardenberg holte bei den bayerischen Hallenmeisterschaften Silber — er hatte die gleiche Höhe wie der Sieger erzielt, dafür aber einen Versuch mehr gebraucht.

02.02.2017 © Sportfoto Kiefner


Benedikt von Hardenberg (TV Eckersmühlen) lieferte sich ein spannendes Duell mit seinem Schulkollegen Anton Sobolevski, der im vergangenen Jahr als amtierender Jugendmeister der Ukraine als Geflüchteter nach Nürnberg gekommen war und schnell beim LAC Quelle eine neue sportliche Heimat gefunden hatte.

Am Ende siegte der Jüngere ganz knapp, da er die 1,96 im ersten Versuch übersprungen hatte, während von Hardenberg zwei Versuche brauchte. An den 1,99 Metern scheiterten beide dieses Mal, nachdem sie diese Höhe – auch gemeinsam — in Essing übersprungen hatten. Damit liegt das Duo weiterhin auf Platz zwei und drei der aktuellen Bundesbestenliste der U 18-Hochspringer.

Während es für die beiden jungen Männer in die Höhe ging, versuchte sich Leonie Polster (TSV Röttenbach) zum zweiten Mal in diesem Winter im Dreisprung. Nach einem Fehlschlag im ersten Versuch gelang ihr mit 10,11 Metern ein guter zweiter Sprung. Beim dritten Absprung knickte sie um und musste den Wettkampf verletzt und auf Platz sieben liegend abbrechen. Ein Start am darauffolgenden Tag schien in weiter Ferne.

Trotz Tape erfolgreich

Trotz des Handicaps trat sie am zweiten Tag des Wettkampfes — getapt vom Meisterschaftsarzt — gemeinsam mit Anna Latzko (TSV Wendelstein) im Hochsprung an. Beide hatten bis 1,53 Metern eine blitzsaubere Weste. Dann ging es gleich hoch auf 1,58 Meter. Diese überwand Leonie Polster erneut im ersten Versuch, Anna Latzko schaffte es im zweiten Anlauf. Die nachfolgenden 1,61 Meter gelang beiden nicht mehr. Das konnten sie jedoch verschmerzen, schließlich hatten sie doch zwei Wochen zuvor bei den nordbayerischen Meisterschaften beide neue Bestleistungen mit 1,65 Metern (Polster) und 1,62 Metern (Latzko) aufgestellt. Nur eine Springerin war noch besser — und so freuten sich beide über ihre Silber- und Bronzemedaillen.

Den krönenden Abschluss des Meisterschaftswochenendes lieferte Rhona Schmidt (TSV Röttenbach), die (wie Anna Latzko) als jüngerer Jahrgang der U 18 an den Start ging. Da sie im Training immer noch mit der Umstellung auf den Drehstoß beschäftigt ist, war der Wettkampf nur als Standortbestimmung gedacht.

Dass in ihrem ersten U 18-Jahr der Vizetitel gegen zumeist ältere Konkurrenz heraussprang und die Formkurve mit 13,57 Meter nach oben zeigte, machte das Wochenende für die LG-Athleten nahezu perfekt. Schmidt unterlag Selina Dantzler (LG Stadtwerke München), die eine Weite von 17 Metern stieß.

cvh/we/gu E-Mail

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