"Allersberg allaa!": Faschingsauftakt mit Abstand

12.11.2021, 06:04 Uhr
Ein Faschingsauftakt nach Maß, wenn auch nach dem Ausrufen des Notstands in Bayern unter wieder strengeren Corona-Bedingungen, ist dem Allersberger Faschingskomitee gelungen.
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Ein Faschingsauftakt nach Maß, wenn auch nach dem Ausrufen des Notstands in Bayern unter wieder strengeren Corona-Bedingungen, ist dem Allersberger Faschingskomitee gelungen. © Josef Sturm, NN

Die Abstandsregeln wurden eingehalten bei der Zusammenkunft rund um den „leeren“ Brunnen, der mit der Figur des Allersberger Tills geschmückt war.
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Die Abstandsregeln wurden eingehalten bei der Zusammenkunft rund um den „leeren“ Brunnen, der mit der Figur des Allersberger Tills geschmückt war. © Josef Sturm, NN

Mit elf Gongschlägen wurde die Eröffnung der närrischen Faschingszeit in Allersberg eingeläutet, ehe sich das Faschingskomitee und die Hexenschar von allen Seiten kommend und kräftig klatschend um den Brunnen versammelte und Präsident Alexander Böck das Wort ergriff. 
 
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Mit elf Gongschlägen wurde die Eröffnung der närrischen Faschingszeit in Allersberg eingeläutet, ehe sich das Faschingskomitee und die Hexenschar von allen Seiten kommend und kräftig klatschend um den Brunnen versammelte und Präsident Alexander Böck das Wort ergriff. 
  © Josef Sturm, NN

„Bis wenige Minuten zuvor stand noch die Frage im Raum, was darf und kann man machen“, sagte Böck. Dank sagte er allen für ihr Kommen und dafür, dass sie ein wichtiges Zeichen gesetzt haben.
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„Bis wenige Minuten zuvor stand noch die Frage im Raum, was darf und kann man machen“, sagte Böck. Dank sagte er allen für ihr Kommen und dafür, dass sie ein wichtiges Zeichen gesetzt haben. © Josef Sturm, NN

Der Präsident erinnerte an die Eröffnung 2020 mit nur einem Plakat: „Dann ging nichts mehr“. Und es sei schade, dass auch diesmal die Grundschulkinder coronabedingt nicht dabei sein dürfen, obwohl sie das gerne gemacht hätten, hielt er weiter fest.
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Der Präsident erinnerte an die Eröffnung 2020 mit nur einem Plakat: „Dann ging nichts mehr“. Und es sei schade, dass auch diesmal die Grundschulkinder coronabedingt nicht dabei sein dürfen, obwohl sie das gerne gemacht hätten, hielt er weiter fest. © Josef Sturm, NN

„Bleiben Sie fröhlich, verzagen Sie nicht, es kann nur noch besser werden. Wir vom Faschingskomitee freuen uns auf jeden Fall auf Fasching“, rief er zum Abschluss der Sessionseröffnung 2021/22 allen zu.
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„Bleiben Sie fröhlich, verzagen Sie nicht, es kann nur noch besser werden. Wir vom Faschingskomitee freuen uns auf jeden Fall auf Fasching“, rief er zum Abschluss der Sessionseröffnung 2021/22 allen zu. © Josef Sturm, NN

„Ich freue mich riesig, nach dem schwierigen letzten Jahr, dass wir heute da sein dürfen“, sagte Vorsitzender Bastian Schöll. Von vielen sei er schon gefragt worden: Plant Ihr?
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„Ich freue mich riesig, nach dem schwierigen letzten Jahr, dass wir heute da sein dürfen“, sagte Vorsitzender Bastian Schöll. Von vielen sei er schon gefragt worden: Plant Ihr? © Josef Sturm, NN

„Ja wir planen den Fasching, die Hexen trainieren seit Wochen, und alle haben große Lust aufzutreten. Noch ist nichts sicher, aber wir haben die Hoffnung, dass was geht“, rief er allen zu, ehe er dazu aufrief, auf den Fasching in Allersberg ein dreifach kräftiges „Allersberg allaa“ anzustimmen.
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„Ja wir planen den Fasching, die Hexen trainieren seit Wochen, und alle haben große Lust aufzutreten. Noch ist nichts sicher, aber wir haben die Hoffnung, dass was geht“, rief er allen zu, ehe er dazu aufrief, auf den Fasching in Allersberg ein dreifach kräftiges „Allersberg allaa“ anzustimmen. © Josef Sturm, NN

„Am Hinteren Markt pulsiert das Leben, und darum freut es mich, dass hier der Fasching eröffnet wird“, hielt Pfarrer Peter Wenzel fest. Fasching habe etwas mit Freude und Frohsinn zu tun und mit Gelassenheit. Er zitierte Thomas Morus: „Herr, schenke uns Humor!“ In diesem Sinne wünsche er allen einen fröhlichen Fasching, wenngleich etwas anders.
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„Am Hinteren Markt pulsiert das Leben, und darum freut es mich, dass hier der Fasching eröffnet wird“, hielt Pfarrer Peter Wenzel fest. Fasching habe etwas mit Freude und Frohsinn zu tun und mit Gelassenheit. Er zitierte Thomas Morus: „Herr, schenke uns Humor!“ In diesem Sinne wünsche er allen einen fröhlichen Fasching, wenngleich etwas anders. © Josef Sturm, NN

Bürgermeister Daniel Horndasch sagte, es gehe heute um die Ausrufung der fünften Jahreszeit. Es sei schön, dass heuer, wenn auch kleiner, wieder etwas stattfinden kann.
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Bürgermeister Daniel Horndasch sagte, es gehe heute um die Ausrufung der fünften Jahreszeit. Es sei schön, dass heuer, wenn auch kleiner, wieder etwas stattfinden kann. © Josef Sturm, NN

„Wir wollen machen, was irgendwie geht, was verantwortbar ist, es gilt Zeichen zu setzen“, erklärte Horndasch. Darin sei er sich mit den Fastnachtern einig. „Wir zeigen heute, dass Fasching in Allersberg lebendig ist und dass wir zusammenstehen. Kopf hoch und weiter so“, rief er allen zu.
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„Wir wollen machen, was irgendwie geht, was verantwortbar ist, es gilt Zeichen zu setzen“, erklärte Horndasch. Darin sei er sich mit den Fastnachtern einig. „Wir zeigen heute, dass Fasching in Allersberg lebendig ist und dass wir zusammenstehen. Kopf hoch und weiter so“, rief er allen zu. © Josef Sturm, NN

Für einen Glanzpunkt sorgte der Till von Allersberg alias Pfarrer Hermann Dinkel. Seine launigen Verse begannen mit den Worten: „Ihr lieben Narren, dass der Fasching jetzt endlich startet, darauf habt ihr lang genug gewartet. Die Pandemie bestimmte unser aller Leben und führte uns auf unangenehmen Wegen. Zwar ist noch lang nicht alles hier vorbei, doch Freud und Frohsinn hier bei uns jetzt sei."
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Für einen Glanzpunkt sorgte der Till von Allersberg alias Pfarrer Hermann Dinkel. Seine launigen Verse begannen mit den Worten: „Ihr lieben Narren, dass der Fasching jetzt endlich startet, darauf habt ihr lang genug gewartet. Die Pandemie bestimmte unser aller Leben und führte uns auf unangenehmen Wegen. Zwar ist noch lang nicht alles hier vorbei, doch Freud und Frohsinn hier bei uns jetzt sei." © Josef Sturm, NN

Und weiter: "Den Fasching begrüßen wir von Herzen gern, denn Freude lockt uns wie ein heller Stern. Ich möchte singen, tanzen, fröhlich sein, lad‘ euch von Herzen alle ein. Denn wenn ich Freude dem andren schenke und dies mit begeistertem Herzen bedenke, dann sind alle von Herzen froh, du und du und ich sowieso. Ja, wir Narren wir sind wieder da, darauf ein dreifach kräftig ,Allersberg allaa‘."
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Und weiter: "Den Fasching begrüßen wir von Herzen gern, denn Freude lockt uns wie ein heller Stern. Ich möchte singen, tanzen, fröhlich sein, lad‘ euch von Herzen alle ein. Denn wenn ich Freude dem andren schenke und dies mit begeistertem Herzen bedenke, dann sind alle von Herzen froh, du und du und ich sowieso. Ja, wir Narren wir sind wieder da, darauf ein dreifach kräftig ,Allersberg allaa‘." © Josef Sturm, NN

Ein bisschen traurig war alles schon, denn die schlimmen Pandemiezahlen stimmten nachdenklich. Viel weniger Närrinnen und Narren als sonst verfolgten das Spektakel um den Brunnen.
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Ein bisschen traurig war alles schon, denn die schlimmen Pandemiezahlen stimmten nachdenklich. Viel weniger Närrinnen und Narren als sonst verfolgten das Spektakel um den Brunnen. © Josef Sturm, NN

Neben den Original Flecklashexen, den Mini- und Teeniehexen und den Komiteemitgliedern waren die Tillträger – Bürgermeister Horndasch, Pfarrer Wenzel, Altbürgermeister Bernhard Böckeler und die Markträte Markus Zurwesten und Christian Lauber – sowie Vertreter der aufstrebenden Faschingsgesellschaft Wikinger Grün Weiß aus Göggelsbuch mit dabei.
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Neben den Original Flecklashexen, den Mini- und Teeniehexen und den Komiteemitgliedern waren die Tillträger – Bürgermeister Horndasch, Pfarrer Wenzel, Altbürgermeister Bernhard Böckeler und die Markträte Markus Zurwesten und Christian Lauber – sowie Vertreter der aufstrebenden Faschingsgesellschaft Wikinger Grün Weiß aus Göggelsbuch mit dabei. © Josef Sturm, NN

Die Stimmung ließen sie sich aber nicht vermiesen, gaben sich hoffnungsvoll und stimmten ein ums andere Mal ein in den Schlachtruf „Allersberg allaa“.
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Die Stimmung ließen sie sich aber nicht vermiesen, gaben sich hoffnungsvoll und stimmten ein ums andere Mal ein in den Schlachtruf „Allersberg allaa“. © Josef Sturm, NN

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