Altenfelden: Sind die Tage der Kläranlage gezählt?

7.6.2017, 17:36 Uhr
Sind die Tage der Kläranlage Altenfelden gezählt? Der Allersberger Bauausschuss diskutierte über die Zukunft der Anlage.

© Foto: Reinhold Mücke Sind die Tage der Kläranlage Altenfelden gezählt? Der Allersberger Bauausschuss diskutierte über die Zukunft der Anlage.

Eine Entscheidung gab es in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses allerdings noch nicht, auch wenn Bürgermeister Bernhard Böckeler sie gerne gehabt hätte. Den Ausschussmitgliedern aber ging das doch etwas zu schnell. Sie wollten gerne noch die Unterlagen der Studie, die Diplomingenieur Heinrich Wägemann für das Büro Klos in der Sitzung vorstellte, auch noch schriftlich haben.

Allerdings drängt die Zeit. Will man eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen, dann müssen die Anschlüsse und die damit verbundenen Arbeiten bis Ende 2019 fertig sein.

Da gab es dann auch deutliche Worte an die staatliche Adresse. Zum Beispiel von Norbert Schöll (CSU), der es als "eine Sauerei" bezeichnete, vom Staat unter solchen Zeitdruck gesetzt zu werden. Auch Willi Harrer (FW) und Walter Penkert (ABF) wollten so schnell nicht zustimmen.

Während Heinrich Wägemann in der Sitzung die Tendenz zum Verschwinden der bisherigen Teichkläranlagen ansprach und vor allem bei Eppersdorf auf den sehr leistungsschwachen Vorfluter verwies, sah Bürgermeister Bernhard Böckeler auch einen technischen Fortschritt bei der Abwasserbeseitigung.

Das Thema steht am Mittwoch, 5. Juli, in der nächsten Sitzung des Bauausschusses nochmals auf der Tagesordnung.

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