Hilpoltstein feiert auch abseits des Platzes in Stadtfarben

16.5.2016, 20:30 Uhr
Auf dem Platz setzte sich der TV Hilpoltstein im Elfmeterschießen gegen den TSV Meckenhausen durch, daneben sorgten seine Fans mit Pyrotechnik für Stimmung. Nach dem Spiel lagen sich die Burgherren allesamt in den Armen.

Auf dem Platz setzte sich der TV Hilpoltstein im Elfmeterschießen gegen den TSV Meckenhausen durch, daneben sorgten seine Fans mit Pyrotechnik für Stimmung. Nach dem Spiel lagen sich die Burgherren allesamt in den Armen. © F.: Tschapka

90 Minuten lang gelingt vor rund 1000 Zuschauern weder dem TSV noch dem TV ein Tor, obwohl beide Fanblocks ihre Teams nach vorn singen. So kommt es zum Krimi vom Strafstoßpunkt aus. Erst ziehen die bis dato noch amtierenden Meckenhausener Meister auf 3:1 davon, doch dann wackeln die Nerven und die Burgstädter gewinnen 4:3. Geradezu prophetisch erweist sich der zur Halbzeit erklungene Partykracher „Mambo Number Five“, der nicht nur gut zum „kleinen Jubiläum“ passt. Denn die Nummer Fünf trägt auch der Hilpoltsteiner Abwehrspieler Sascha Thiel, der den Siegtreffer markiert.

Das Endspiel beginnt äußerst sympathisch: Die Spieler laufen Hand in Hand mit Kindern auf den A-Platz der DJK Weinsfeld. Moderatorin Sippenauer verliest dabei alle Namen – auch die der Kleinen. Dann ist es erst einmal Zeit für fette Rauchschwaden — beide Fanblocks verstehen sich hervorragend auf Pyrotechnik. Die wiederum „sieht wie immer sehr schön aus, ist aber leider verboten“, ermahnt die Stadionsprecherin.

Der TV setzt sich im Elfmeterschießen durch. 3:2 lautet seine Bilanz nun gegen die „Meckis“, die in den vergangenen fünf Jahren immer die Finalgegner waren. Davor durften übrigens beide Mannschaften je einmal gegen Weinsfeld im Finale antreten – und gewinnen.

Auch die DJK hat bei der 40. Auflage der Stadtmeisterschaft etwas zu feiern: Sie stellt mit Michael Meyer einen der beiden Torschützenkönige. Wie dem Burgstädter Christoph Herzog gelingen ihm im Turnier drei Treffer. Und dann gibt es noch ein Trostpflaster für die Gastgeber. Nach zwei Niederlagen gewinnen sie das letzte Spiel, nämlich jenes um Platz fünf. 4:2 heißt es am Ende gegen die SF Hofstetten. 250 Besucher waren bei den Platzierungsspielen dabei, zum Finale sogar vier Mal so viele.

Der SV Heuberg spielte zum fünften Mal in Folge um den dritten Platz. Heuer allerdings vergeblich. Er geht an die Zeller, die 2:0 gegen die Heuberger gewinnen und dank guter Gastgeber sowie guter eigener Leistung damit ihr bestes Ergebnis seit 2003 einfahren.

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