Streifenbesatzung greift ein

In der prallen Sonne: Polizei rettet Hund aus Hitze-Auto - Besitzer droht Ärger

Tobi Lang
Tobi Lang

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8.5.2022, 14:25 Uhr
Für Hunde können Autos, die sich aufheizen, schnell zur tödlichen Falle werden. 

© Stephan Jansen, Stephan Jansen/dpa Für Hunde können Autos, die sich aufheizen, schnell zur tödlichen Falle werden. 

Am Sonntag schlugen Passanten Alarm, weil ein Hund in einem Wagen eingesperrt war. "Das Fahrzeug stand in der prallen Sonne und heizte sich sehr schnell auf", heißt es in einer Pressemitteilung der örtlichen Polizei. Dem Tier "ging es offensichtlich nicht mehr gut", die Temperaturen in dem Auto stiegen Minute um Minute.

Die Streifenbesatzung der Rother Polizei handelte sofort. Sie konnte den Hund befreien, indem sie die Beifahrertüre über das etwa zehn Zentimeter geöffnete Fenster öffneten. "Der Besitzer war den ganzen Einsatz über nicht erreichbar", so die Polizei.

Der Hund sei sofort ins Tierheim gebracht und dort "gut versorgt worden", heißt es in der Pressemitteilung. Einige Zeit später habe der Besitzer das Tier abgeholt. Damit ist der Vorfall aber keinesfalls abgeschlossen, denn: Den Hundehalter erwartet nun eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz.


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