E-Mobile können in Schwanstetten elektrisch auftanken

4.12.2015, 08:54 Uhr
Strom statt Benzin. An der neuen Ladesäule in Schwanstetten können Elektroautos auftanken – bis auf weiteres kostenlos. Bürgermeister Robert Pfann und N-ergie-Kundenbetreuer Rainer Gründel (li.) testen es.

Strom statt Benzin. An der neuen Ladesäule in Schwanstetten können Elektroautos auftanken – bis auf weiteres kostenlos. Bürgermeister Robert Pfann und N-ergie-Kundenbetreuer Rainer Gründel (li.) testen es. © Foto: oh

„Schwanstetten ist es wichtig, umweltfreundliche Mobilität möglich zu machen. Im Sinne einer Vorbildfunktion wird deshalb die Verwaltung für Dienstfahrten in Kürze mit einem Elektro-Auto ausgestattet. Daneben bezuschusst die Gemeinde mit einem Förderprogramm den Neukauf von E-Autos ihrer Bürgerinnen und Bürger mit bis zu 500 Euro“, sagte bei der Eröffnung der Ladesäulen Bürgermeister Robert Pfann. „Mit der Ladesäule unterstützen wir die elektromobile Zukunft.“ „Für uns ist die Elektromobilität ein wichtiger Baustein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie, wir kümmern uns mit neuen Elektrofahrzeugen um eine Verringerung der Emissionen. Als regionaler Energieversorger kooperieren wir eng mit den Kommunen in der Region “, erläuterte Rainer Gründel, Kommunaler Kundenbetreuer bei der N-ergie.

An der von der N-ergie bereit gestellten Ladesäule, die über zwei Typ-2-Stecker mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW) verfügt, können zwei Elektromobile gleichzeitig Ökostrom „tanken“ – bis auf Weiteres kostenfrei. Die Ladesäule wird in den Ladeverbund Franken+ integriert, eine Kooperation von derzeit 15 Stadtwerken in Nordbayern, deren Gründungsmitglied die N-ergie ist.

Die N-ergie investiert bereits seit 2008 in Elektromobilität und hat früh erste Erfahrungen mit Elektrofahrrädern, -rollern, Segways, Elektroautos und Elektrokleinlastern gesammelt. Besonders der ökologische Aspekt der Elektromobilität ist der N-ergie wichtig, denn nur mit Ökostrom ist Elektromobilität emissionsfrei. Deshalb sorgt der Anbieter dafür, dass an seinen Ladesäulen nur Ökostrom fließt. Darüber hinaus unterstützt der Energieversorger mit seinem CO2-Minderungsprogramm die Installation von Wand-Ladestationen.

Das Problem: So richtig in Schwung gekommen ist die Elektromobilität noch nicht. Die Zulassungszahlen im Landkreis Roth liegen bei derzeit 62 Fahrzeugen – bei 119 000 Autos, Lkw, Motorrädern und Traktoren insgesamt. Immerhin: Mit dem Kauf eines E-Autos spielt die Gemeinde nicht den alleinigen Vorreiter. Denn zum Beispiel stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Scharpff (Grüne) ist schon seit geraumer Zeit elektrisch mobil.

Ein Ladesäulenfinder ist seit Oktober im Internet unter www.ladeverbund-frankenplus.de verfügbar.

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