Familien- und Altenhilfe: So geht Integration

20.10.2017, 15:59 Uhr

© Foto: Karg

Der Beiratsvorsitzende der Integrationsstiftung, der frühere Stadtkämmerer Richard Schwager, erwähnte in seiner Laudatio, das die mit dem Preis bedachten Sozialpädagoginnen den berufsschulpflichtigen jugendlichen Flüchtlingen im Alltag zur Seite stehen und auch die Kommunikation zwischen allen Beteiligten unterstützen.

Besonders wichtig sei auch das Kompentenztraining für diejenigen, die fürs Erste keine Praktikumsstelle bekommen haben. Dies alles stelle einen hervorragenden Beitrag zur Integration in die Stadtgesellschaft dar.

Projekte vorgestellt

Zusammen mit Dr. Anja Ellrich, der Tochter des Stiftungsgründers Bernd-Dieter Jesinghausen, überreichte Schwager Scheck und Urkunde an die Geschäftsführerin der Familien- und Altenhilfe, Andrea Schmidt, und Teamleiterin Maria Müller.

An dem Abend im Evangelischen Haus wurden auch zwei weitere Projekte vorgestellt, die der Jury für den Integrationspreis besonders aufgefallen waren, nämlich die seit 2011 stattfindenden "Sports@Night" sowie das Projekt "Jugend in IntegrAktion" des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt.

Abends in die Sporthalle

Der Stadtverband der Schwabacher Turn- und Sportvereine lädt zusammen mit dem Stadtjugendring und den Streetworkern zu einem für alle Jugendlichen offenen und kostenlosen Sporttreff in die Halle über dem Schwimmbad ein, die Awo organisiert zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Adam-Kraft-Gymnasiums sportliche und sonstige Freizeitaktivitäten für und mit jungen Geflüchteten.

Eingangs des Ehrenabends freute sich Schwager über den hervorragenden Besuch der Preisverleihung. Dieser sei auch außerordentlich ermutigend für diejenigen, die ehrenamtlich Menschen begleiten, die Zuwendung benötigen. Ziel der Integrationsstiftung sei es, das Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen zu fördern und Benachteiligte einzubinden und sie mitzunehmen.

In seinem Grußwort unterstrich Oberbürgermeister Matthias Thürauf, er sei froh, dass es in Schwabach so viele Menschen gebe, die sich der Herausforderung Integration gestellt haben. OB Maly appellierte, den Menschen das Gefühl zu vermitteln, in der neuen Heimat gebraucht zu werden.. Die Stadtgeschichte sei immer eine Geschichte der Veränderung gewesen. Und die Veränderungen seien stets zum Besseren gewesen, wenn man sich darauf einlasse.

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