Ohning räumte den Weg frei fürs große Fest

25.1.2013, 08:16 Uhr

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Schließlich ist der Plenarsaal schon voll, wenn nur der Bundestag tagt. Hier kommt die Schwabacher Firma Ohning ins Spiel.

Acht Kollegen aus Schwabach und Berlin, allesamt Schreiner oder Schreinermeister, bauten innerhalb kürzester Zeit die verankerten Möbel und Pulte ab und schafften damit Platz für zusätzliche Sitzgelegenheiten.

Die Innenausbauer aus Mittelfranken sind gewissermaßen Stammgast im Reichstag. So müssen sie mindestens einmal in fünf Jahren einen ähnlichen Aufwand für die Bundesversammlung treiben, wenn im Reichstag über 1000 Frauen und Männer den Bundespräsidenten wählen.

Service-Vertrag

Allerdings ist Ohning nicht nur Ansprechpartner für die großen, spektakulären Aufträge. Die Schwabacher haben einen Service-Vertrag mit dem Bund, sind damit für alle Schreinerarbeiten im Reichstag und den angrenzenden Gebäuden mit den kleineren Sitzungssälen und den Abgeordnetenbüros zuständig.

Ein bisschen Routine war also dabei, als die Handwerker unter Anleitung von Projektleiterin Anke Müller ans Werk gingen. Ohning-Geschäftsführer Arnfried Stange konnte sich bei einer Stippvisite überzeugen, dass die Vorbereitungen auf den Festakt reibungslos laufen. „Es freut mich, dass wir mit unserer Arbeit ein Stück weit dazu beitragen können, den Weg für die deutsch-französische Freundschaft weiter zu ebnen“, so Stange.



 

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