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Sanierungsbedarf bei Feuerwehren im Nürnberger Süden

Schlechte Noten für Wehren in Worzeldorf, Katzwang und Kornburg - 06.02.2016 10:23 Uhr

Den schlechtesten Wert erhielt Worzeldorf mit 512 von 1000 Punkten, Kornburg mit 548 und Katzwang mit 543 Punkten liegen nur unwesentlich weiter vorne – aber kein Vergleich mit den Schlusslichtern in Buch mit 273 oder Laufamholz mit 320 Bewertungspunkten. Am besten schnitten Buchenbühl (638) und Boxdorf (648) ab.

Deshalb hat der Nürnberger Stadtrat ein Sanierungsprogramm verabschiedet. Die Investitionen für die Sanierung aller 18 Gerätehäuser werden auf über 15 Millionen Euro beziffert. Die Maßnahmen erstrecken sich auf einen Zeitraum von zwölf Jahren ab 2018.

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Ohne sie geht es nicht: die Freiwilligen Feuerwehren

Europaweit kann über die Rufnummer 112 rund um die Uhr Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst angefordert werden. Auch in Schwabach und Umgebung kümmern sich ehrenamtliche Wehrleute um den Brandschutz - und bereichern mit Festen und Aktionen das Stadt- und Landleben.


Plätze 7, 10 und 11

In der Prioritätenliste liegen Worzeldorf auf Platz 7, Katzwang auf 10 und Kornburg dahinter auf Platz 11. Hierbei stellte sich heraus, dass in Kornburg eine Verbesserung durch Abtrennung der Fahrzeughalle und Beschaffung kleinerer Spinde lösbar wäre, wodurch die getrennte Unterbringung der persönlichen Schutzausrüstung erreichbar ist.

Auch für Worzeldorf ist mit relativ einfachen Mittel das Problem der Schutzausrüstung lösbar. An der Rückseite der Fahrzeughalle lassen sich durch einen Anbau die benötigten Räume schaffen. Hier wird in nächster Zeit auch der marode Zaun durch SÖR erneuert, so dass nur noch die Berg- und Talbahn im Fahrzeughof durch Verdichtung und Neupflasterung zu beseitigen ist. Kosten: über 500 000 Euro.

Die Fahrzeughalle wäre zwar im Bauhof noch für die Feuerwehr Katzwang tragbar, aber die beengte Gesamtsituation, der künftige Platzbedarf für den Bauhof und das vorhandene städtische Grundstück in der Strawinskystraße lassen einen Neubau anstreben. © Foto: Thomas Karl


Am aufwendigsten wird die Verbesserung in Katzwang, wo die Feuerwehr im städtischen Bauhof untergebracht ist. Dort bestehen aber keine Erweiterungsmöglichkeiten.

Die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wird vom Bauhofleiter ausdrücklich betont, auch hat sich die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Bauhof und Bürgeramt bei der Lösung vieler kleinerer Probleme bewährt. Die bisher von der FW genutzten Garagen und Flächen werden auf lange Sicht aber dringend für den Bauhof gebraucht.

In der Nähe ist eine Fläche in städtischem Besitz, die Platz für einen Neubau mit Halle für drei Fahrzeuge bietet. Hier bietet sich eine langfristige Lösung an, die Kosten sind aber noch nicht absehbar. 

THOMAS KARL

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