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Stadt-Umland-Bahn: Regierung von Mittelfranken ist am Zug

Belange des 300-Millionen-Euro-Projekts müssen nun abgewogen werden - 26.09.2019 06:00 Uhr

Die Planungen für die Stadt-Umland-Bahn (StUB) von Nürnberg nach Erlangen und Herzogenaurach gehen voran. Seit Januar 2019 ist klar: In Nürnberg wird die Trasse primär entlang der Bundesstraße 4 verlaufen. © Heinz Wraneschitz


"Das ist ein wichtiger Meilenstein", sagte Daniel Große-Verspohl, Geschäftsleiter des StUB-Zweckverbands. Anfang nächsten Jahres läuft die Sechsmonatsfrist für die Beurteilung ab. Binnen derer wägt die Regierung zentrale Belange des 300-Millionen-Euro-Vorhabens gegeneinander ab. Wie wirkt sich die zwischen Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach geplante Straßenbahn auf Verkehrssituation und Siedlungsentwicklung aus, wie auf Natur und Landschaft? Bis Ende August hatten Bürger, Kommunen und Behörden im Rahmen des Raumordnungsverfahrens Gelegenheit, sich die StUB-Pläne anzusehen und Bedenken vorzubringen.

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Alles, was Sie über die StUB wissen müssen

Die StUB ist das wohl meistdiskutierte Großprojekt in der Metropolregion, und das schon seit Jahren. Doch worum wird eigentlich so sehr gestritten? Wohin soll die StUB einmal fahren, wer bezahlt das Vorhaben - und was wären die Alternativen? Unsere Bildergalerie hat die Antworten.


Unterdessen hat sich der Planungsverband der Region Nürnberg zum geplanten StUB-Verlauf geäußert. Er hat keine Einwände, stellt aber Bedingungen. So soll vermieden werden, dass entlang der StUB-Strecke verstärkt Siedlungen entstehen.

Info

Wer sich über die StUB informieren will, kann das am Samstag, 28. September, von 10 bis 16 Uhr im Erlanger Rathaus tun.

wak

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