Andy Brehme auf Stippvisite in Weißenburg

19.3.2016, 07:40 Uhr
Er kam, signierte und fuhr nach sieben Minuten wieder in seinem Porsche davon: Fußball-Weltmeister Andy Brehme hatte bei seinem Besuch in Weißenburg einen extrem straffen Zeitplan. Für ein schnelles Foto mit Matthias und Jochen Reuter reichte es aber doch.

Er kam, signierte und fuhr nach sieben Minuten wieder in seinem Porsche davon: Fußball-Weltmeister Andy Brehme hatte bei seinem Besuch in Weißenburg einen extrem straffen Zeitplan. Für ein schnelles Foto mit Matthias und Jochen Reuter reichte es aber doch. © Steiner

Andreas Brehme machte am 8. Juli 1990 mit seinem verwandelten Elf-meter in der 85. Minute Deutschland zum Weltmeister. Das Tor ist ein Tor für die Ewigkeit. Fünf Minuten vor Ende des Finalspiels gegen Argentinien ballerte der Verteidiger den Ball mit rechts ins linke untere Eck. Deutschland war Weltmeister! Gut 22 Jahre später schoss Brehme dagegen ein echtes Eigentor: Er wurde in München mit Alkohol am Steuer erwischt. Nach Informationen des Boulevardblatts tz soll er damals mehr als 1,6 Promille im Blut gehabt haben und musste deshalb zur MPU.

„Eine echte Hürde“

Der sogenannte Idiotentest ist für viele Fahrer ein echte Hürde, weiß auch der Weißenburger Fahrlehrer Jochen Reuter: „Ohne Schulung schaffen die wenigsten den Test.“ Andy Brehme hat sich damals dagegen weltmeisterlich gut vorbereitet und die MPU auf Anhieb beim ersten Mal bestanden und seinen Führerschein zurück bekommen. „Dank der umfangreichen Vorbereitung bei on-mpu.de habe ich die MPU beim ersten Mal bestanden“, wirbt das Unternehmen seitdem mit dem prominenten Partner, der aus seinem Fehler gelernt hat und auch deshalb authentisch wirkt: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine richtige Vorbereitung ist.“

Manchmal nimmt Brehme sogar an kostenlosen Info-Abenden in den „on MPU“-Fahrschulen teil. Bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstagnachmittag hatte der Weltmeister allerdings nur wenig Zeit, weil er insgesamt sieben Fahrschulen hintereinander besuchen musste und sein straffer Terminplan es nicht einmal zuließ, ein Häppchen zu essen. Er versprach aber, schon bald einmal in Weißenburg vorbei zu schauen, um mit den Reuters zu grillen.

Für ein paar Autogramme und ein paar Fotos reichte die Zeit aber immerhin, sodass die Fahrschule Reuter ein Poster mit Unterschrift und ein paar Bilder von Brehme in den Schulungsraum hängen kann. Jochen Reuter hat sich dennoch sehr über den Kurzbesuch gefreut: „Wann hat man schon mal die Ehre, dass ein echter Weltmeister nach Weißenburg kommt?“  

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