Das Feuer in Übermatzhofen wurde gelegt

In Übermatzhofen hat zum wiederholten Mal eine Hecke gebrannt. Im Dorf war man schnell überzeugt, dass es sich um Brandstiftung handelte, inzwischen sieht das auch die Polizei so.

In Übermatzhofen hat zum wiederholten Mal eine Hecke gebrannt. Im Dorf war man schnell überzeugt, dass es sich um Brandstiftung handelte, inzwischen sieht das auch die Polizei so. © Rainer Heubeck

In der Nacht zum Sonntag war eine Hecke im Dorf in Flammen aufgegangen, der Schaden hielt sich durch den raschen Einsatz der Anwohner und Feuerwehren in Grenzen (wir berichteten). "Aufgrund der Spurenlage vor Ort und der Tatsache, dass seit Juni 2019 insgesamt sieben Hecken und Holzstöße in Brand gesetzt wurden, gehen die Ermittler auch in diesem Fall von Brandstiftung aus", teilte nun die Polizeipressestelle Mittelfranken in Nürnberg mit. In Übermatzhofen hatte niemand etwas anderes vermutet und so waren die entsprechenden Gerüchte schon in der Nacht zum Sonntag ins Kraut geschossen. Seit Pfingsten hatten um den Ort herum mehrere Holzstöße nebst einem Campingwagen und Hecken gebrannt.

Rasch gehandelt

Diesmal schlug der Feuerteufel nicht außerhalb des Ortes zu, sondern zündelte mitten im Dorf. Gegen 3 Uhr nachts bemerkte eine Anwohnerin den Brand auf dem Nachbargrundstück. Dort loderten die Flammen aus einer großen Hecke, die unmittelbar an eine Scheune angrenzte.

Durch den raschen Einsatz der Anwohner und der Feuerwehren aus Übermatzhofen und Langenaltheim konnte das Feuer schnell gelöscht und so Schlimmeres – wie etwa das Übergreifen auf den Stadel – verhindert werden. Den an der Hecke entstandenen Schaden beziffert die Polizei auf rund 3000 Euro.

Bei den Ermittlungen der Kripo gaben Anwohner an, dass zwei Autos kurz vor dem Brand die Hintere Gasse in Richtung Dorfmitte befahren haben. "Die Fahrzeugführer könnten möglicherweise verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und werden dringend gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen", so die Polizei. Zu erreichen sind die Beamten ständig unter der Telefonnummer 0911/21 12 33 33.

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