Das Comeback des Motorsports

Der erste Brauerei-Rallyesprint am Jura erlebte eine Top-Premiere

21.10.2021, 07:54 Uhr
Pech gehabt: Matthias Bittner und Felix Zurwesten schieden in der Wertungsprüfung drei mit defekter Zündspule aus. Bis dahin lief der erste Einsatz mit dem neu erworbenen Golf sehr gut, auf Rang vier liegend versagte allerdings die Technik. 

Pech gehabt: Matthias Bittner und Felix Zurwesten schieden in der Wertungsprüfung drei mit defekter Zündspule aus. Bis dahin lief der erste Einsatz mit dem neu erworbenen Golf sehr gut, auf Rang vier liegend versagte allerdings die Technik.  © Olaf Römer/MSC Jura, WT

Nach eineinhalb Jahren Rallyepause war der Motor-Sport-Club (MSC) Jura der erste Ortsclub im Neuen Automobil- und Verkehrs-Club (NAVC) Deutschland, der wieder eine Rallye ausgeschrieben und durchgeführt hat. Die Teilnehmer waren allesamt begeistert, nicht nur von der Organisation und dem reibungslosen Ablauf; auch die angebotenen Wertungsprüfungen hatten es in sich. Bei der Siegerehrung bekamen die Veranstalter vom MSC dafür großen Applaus.

Vater und Sohn verpassten knapp das Podium: Die Thalmannsfelder Lokalmatadoren Martin und René Ehrngruber wurden Vierter mit ihrem VW Golf.

Vater und Sohn verpassten knapp das Podium: Die Thalmannsfelder Lokalmatadoren Martin und René Ehrngruber wurden Vierter mit ihrem VW Golf. © Olaf Römer/MSC Jura, WT

Nachdem am Vormittag gegen 9 Uhr der Nebel verzogen war, startete pünktlich um 10 Uhr das erste Rallyefahrzeug in Thalmannsfeld. Es galt vier verschiedene Strecken in Bestzeit zu fahren. Die Wertungsprüfungen (WP) eins und zwei wurden im Uhrzeigersinn gefahren; die WP drei und vier entgegen.

Rallye-Fans kamen auf ihre Kosten

Im Dreieck Thalmannsfeld – Syburg – Bergen kamen die zahlreichen Rallyefans an allen Zuschauerpunkten den ganzen Tag auf ihre Kosten. Die örtlichen Vereine und Feuerwehren hatten die Verpflegung der Zuschauer übernommen; überall waren die ausgewiesenen Parkplätze nahezu voll. Sehr viele Anwohner kamen auch zu Fuß an die Strecken und waren mit Begeisterung dabei.

Sie wurden Gesamtsieger auf ihrem Audi TTS: Bernd Stock und Thommes Juchmes gewannen den 1. Brauerei-Rallyesprint des MSC Jura.

Sie wurden Gesamtsieger auf ihrem Audi TTS: Bernd Stock und Thommes Juchmes gewannen den 1. Brauerei-Rallyesprint des MSC Jura. © Olaf Römer/MSC Jura, WT

Die sportlichen Ergebnisse der MSC-Jura-Teams waren bei der Heimrallye gut. Auch wenn es keinen Klassensieg eines Lokalmatadoren gab, war man doch mehr als zufrieden mit den erreichten Platzierungen. Das Team Martin und René Ehrngruber aus Thalmannsfeld fuhr auf den vierten Platz in der Klasse 4, direkt hinter ihnen auf Platz fünf folgte Christopher Knorr mit Beifahrer Tim Kattinger (beide Weiboldshausen). In der Klasse 8 belegte das Weiboldshausener Team Tobias Enderlein/Florian Gempel Rang zwei.

In der Klasse 9 wurden Johannes Enderlein/Diana Koch Elfte, das Stopfenheimer Duo Matthias Bittner/Felix Zurwesten schied in der WP drei mit technischen Problemen aus.

MSC-Jura-Sportleiter Johannes Enderlein und seine Beifahrerin Diana Koch belegten Rang elf. Mit dem Opel Kadett C gingen sie in der Klasse 9 an den Start, es war mit 20 Teams die größte aller Klassen beim ersten Brauerei-Rallyesprint am Weißenburger Jura.

MSC-Jura-Sportleiter Johannes Enderlein und seine Beifahrerin Diana Koch belegten Rang elf. Mit dem Opel Kadett C gingen sie in der Klasse 9 an den Start, es war mit 20 Teams die größte aller Klassen beim ersten Brauerei-Rallyesprint am Weißenburger Jura. © Olaf Römer/MSC Jura, WT

Bei der abendlichen Siegerehrung wurden die erreichten Platzierungen ausgiebig bejubelt. Walter Gloßner von der Felsenbräu sowie Fürst Carl Christian von Wrede von der Ellinger Schloßbrauerei überreichten die von ihnen gesponserten Preise. Die Fünf-Liter-Partyfässer kamen sehr gut bei den Startern an. Dazu bekamen alle Teilnehmer, die am Ende unter den ersten drei Plätzen in ihrer Klasse waren, einen Brotzeitteller.

Dank an alle Unterstützer

„Noch am Abend des Rennens waren sämtliche Verunreinigungen an und neben den Wertungsprüfungen, im Fahrerlager sowie am Anhängerplatz beseitigt“, berichtet der MSC Jura. Der Verein bedankte sich bei allen Anwohnern für deren Verständnis und auch für den ein oder anderen Hinweis, was man noch besser organisieren könnte.

Ein herzliches Dankeschön galt auch der genehmigenden Behörde, der Gemeinde Bergen, der Polizei Weißenburg und dem BRK, des Weiteren an die Ortsfeuerwehren Bergen, Thalmannsfeld und Geyern sowie an alle Streckenposten und sonstigen Helfer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

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