Dienstag, 12.11.2019

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Unterstützung für den Wirtschaftskompass in Altmühlfranken

Die Städte Weißenburg, Gunzenhausen und Treuchtlingen machen beim neuen Magazin mit - 12.10.2019 13:30 Uhr

Unterstützen den Wirtschaftskompass Altmühlfranken. Die drei Städte Weißenburg (links Oberbürgermeister Jürgen Schröppel), Gunzenhausen (Mitte Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit Journalistin Hanna Schmidt) und Treuchtlingen (rechts Bürgermeister Werner Baum mit WIKO-Projektmanager Kevin Ruff). © Fotos: WIKO


Der Landkreis sieht den Wirtschaftskompass als ein weiteres Instrument zur Fachkräftegewinnung und als wichtige Plattform, die breit gefächerte Unternehmenslandschaft in der Region darzustellen. Auch die Wirtschaftsförderung des Landkreises sowie das Landratsamt selbst werden ihre Angebote in dem neuen Magazin vorstellen. Dabei soll unter anderem über aktuelle und themenspezifische Projekte, Fördermöglichkeiten und Angebote für Unternehmen informiert werden.

Der Wiko soll zu einer Leistungsschau der lokalen Wirtschaft werden und zeigen, wie stark und auch spannend man in der Region aufgestellt ist. In einem umfangreichen redaktionellen Teil werden spannende Themen hintergründig aufbereitet. Die Premierenausgabe befasst sich schwerpunktmäßig damit, wie die Digitalisierung die Wirtschaft in Altmühlfranken verändert. Steuerfragen, Trends auf dem Arbeitsmarkt, Ausblick in die regionale Wirtschaftsentwicklung, ein lokaler Gehaltsspiegel und ein regionaler Job- und Ausbildungsmarkt bilden weitere Schwerpunkte.

Das Heft soll auch Unternehmen aus der Region eine Plattform bieten, sich darzustellen. Den Menschen vor Ort zu erklären, was sich hinter den Fabriktoren tut, was die Idee, was die Zukunft, was die Philosophie hinter dem jeweiligen Namen des Betriebs ist. In manchem kleinen Dorf verstecken sich Hidden Champions, die mit ihrer Leistung zur Prosperität der Region beitragen und Beeindruckendes im internationalen Wettbewerb leisten. Dabei ist der Handwerksbetrieb nicht weniger wertvoll, der aus der Region in die Region wirkt oder der Einzelhändler, der die Versorgung vor der Haustür liefert.

Zukunftsthema Fachkraft

Die Zukunft vieler Unternehmen entscheidet sich darin, wie sie in ihrer Region wahrgenommen werden, sind sich Experten einig. Es geht um die Bindung potentieller neuer Kunden, aber auch darum, sich bei den Fachkräften von heute und morgen als Betrieb mit Zukunft und Ideen zu positionieren. In den Firmenporträts erzählen wir die Geschichten, die das jeweilige Unternehmen besonders machen.

Den Familienbetrieb in der dritten Generation, die innovative Konzerntochter mit besten Weiterbildungsmöglichkeiten, der Mittelständler, der mit flachen Hierarchien punktet, oder der Einzelhändler, der ein spannendes Arbeitsumfeld bieten kann ... Die Geschichten sind da, aber sie wollen und müssen auch erzählt werden. An einer landkreisweiten, stark frequentierten Plattform, um genau diese Geschichten zu erklären, mangelte es bislang. Das will und wird Wiko ändern, um damit auch die Region dauerhaft zu stärken.

Denn gerade die Abwanderung von jungen, gut qualifizierten Menschen in die Ballungsräume ist eines der Probleme der Region. "Ich habe bei meinen Besuchen in den Unternehmen festgestellt, dass es vor Ort nicht an kreativen Unternehmen und guten Jobs fehlt, sondern oft am Wissen, dass es sie gibt", so Kevin Ruff, der als Projektmanager beim Verlag Braun&Elbel den Wiko betreut. Der Polsinger weiß nicht um die Betriebe in Pleinfeld und der Nennslinger erfährt wenig aus der Wirtschaftswelt in Gunzenhausen.

"Ich freue mich schon jetzt, mir die engagierten Unternehmen vor Ort anzusehen und für den Wiko zu porträtieren", sagt Hanna Greta Schmidt. Die studierte Journalistin betreut das Projekt und ist dafür auch deshalb bestens geeignet, weil sie selbst aus einer lokalen Unternehmerfamilie stammt.

InfoInteressenten an dem neuen Heft können unter wiko@weissenburger-tagblatt.com Informationsmaterial anfordern oder einen Termin vereinbaren, um sich das Projekt vor Ort vorstellen zu lassen.

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