Windkraftausbau: OB Balleis legt sich quer

11.12.2013, 20:58 Uhr
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Ist "erschüttert“ über die Klausel zu Mindestabständen von Windrädern im Koalitionsvertrag: Erlangens Oberbürgermeister Siegfried Balleis. © Böhner

Der vom Erlanger Oberbürgermeister Siegfried Balleis geleitete CSU-Arbeitskreis Energiewende zeigte sich „erschüttert“ über die entsprechenden Vereinbarungen und befürchtet, dass die Energiewende in Bayern deshalb „zum Erliegen“ kommt. Gemeint ist die im Koalitionsvertrag festgelegte Öffnungsklausel, mit der Bundesländer Mindestabstände von Windrädern zu Siedlungen festlegen können; außerdem wird kritisiert, dass künftig nur noch sogenannte „gute Standorte“ von Windrädern wirtschaftlich genutzt werden sollen – also solche mit guten Windenergiewerten. Im Landtag stimmten zwei mittelfränkische CSU-Abgeordnete deshalb mit der Opposition.

 



 

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