Amoklauf

Würzburger Opfer starben in Kaufhaus - Messerstecher in U-Haft

Julia Ruhnau

nordbayern.de

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Ein Polizist steht am Tag nach den tödlichen Messerangriffen vor dem Eingang eines Würzburger Kaufhauses. Dort starben drei Menschen.

Ein Polizist steht am Tag nach den tödlichen Messerangriffen vor dem Eingang eines Würzburger Kaufhauses. Dort starben drei Menschen. © Karl-Josef Hildenbrand, dpa

+++ Die Polizei nennt weitere Details zum Tatablauf in Würzburg. Der Verdächtige habe sich in der Haushaltsabteilung eines Kaufhauses beraten lassen, sagte Gerhard Kallert, Präsident der unterfränkischen Polizei. Dann stach er auf eine Verkäuferin ein - sie starb noch vor Ort. Auch die zwei weiteren Toten verloren ihr Leben in dem Woolworth in der Kaiserstraße.

+++ Nach wie vor geht die Polizei von einem Einzeltäter aus. Die Ermittlungen zum Motiv laufen, unter anderem wird geprüft, inwieweit islamistische Tendenzen eine Rolle gespielt haben.

+++ Die Staatsanwaltschaft nannte einige Details zum Täter. Er steht aktuell unter subsidiärem Schutz durch ein Asylverfahren, hält sich also legal in Deutschland auf. Der 24-Jährige sei bereits in den letzten Monaten durch Gewalt und Beleidigung aufgefallen. Vorübergehend wurde der Somalier auch in einer psychiatrischen Anstalt behandelt.

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Messerangriff Würzburg