Personalsorgen vor dem Karlsruhe-Spiel

Der Club im Wildpark: Mit Breunig oder Fofana in der Viererkette?

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Wolfgang Laaß

NN-Sportredaktion

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2.10.2022, 10:25 Uhr
Machte seine Sache auch im Test gegen St. Gallen sehr ordentlich: Louis Breunig (li.).

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink Machte seine Sache auch im Test gegen St. Gallen sehr ordentlich: Louis Breunig (li.).

Beim Trainer kribbelt's, auch in der Nase. In der Pressekonferenz vor dem Sonntagsspiel am Karlsruher SC (Anstoß 13.30 Uhr/Live-Ticker auf nordbayern.de) musste Robert Klauß am Freitagmittag deshalb zweimal herzhaft niesen, sein Einsatz im Wildparkstadion ist aber nicht gefährdet.

Dafür drohen ihm die routinierten Innenverteidiger auszugehen; Florian Hübner fällt mit Rückenproblemen aus, James Lawrence plagte sich in den vergangenen Tagen mit einem Infekt herum. Erst am Freitag konnte der Waliser erstmals wieder mit der Mannschaft üben.

Ob es für Sonntag reicht, werden sie beim 1. FC Nürnberg erst am Samstag in der abschließenden Einheit wissen. Sollte auch Lawrence nicht zur Verfügung stehen, würde entweder Sadik Fofana nach hinten rücken oder Louis Breunig in der Zweiten Liga debütieren. Ihr Trainer könnte mit beiden Lösungen leben, hätte "keine Bauchschmerzen", wie er sagt.

"Keine Bauchschmerzen"

Fofana, der unter der Woche in der U20-Nationalmannschaft bereits einen guten Innenverteidiger abgab, ist 19 Jahre alt, der gebürtige Würzburger Breunig erst 18; in der U23 und auch im Test der Profis gegen den FC St. Gallen (4:3) hatte sich Breunig zuletzt empfehlen können. Dass es jetzt ganz schnell gehen könnte, dürfte ihn aber ebenfalls überraschen.

Immerhin brachte Breunig die Erfahrung aus 16 Drittliga-Einsätzen für die Würzburger Kickers mit zum Club, wo sie ihn eigentlich behutsam heranführen möchten an höhere Aufgaben. Aber offenbar auch kein Problem damit hätten, ihn jetzt ins kalte Wasser zu werfen.

Kollege Fofana wird ja eigentlich im defensiven Mittelfeld benötigt, wo er beim 0:2 in Darmstadt zuletzt ein bisschen überfordert wirkte. Dass er in der zweiwöchigen Punktspiel-Pause ebenso wie Jens Castrop, Erik Shuranov und Mats Möller Daehl unterwegs war, soll die Vorbereitung auf den KSC aber nicht beeinträchtigt haben.

Inhaltlich ging es darum, was sie "generell verbessern" können an ihrem Spiel , wie es Klauß formulierte. Gegen den Ball heißt das, dass "wir hellwach sein müssen, auch wenn weniger Gefahr droht". Offensiv ging es darum, wie seine Nürnberger künftig wieder zu mehr Torchancen kommen könnte, was nicht schwer sein sollte; in Darmstadt gab es letztlich keine einzige.

Der Trainer ist optimistisch, dass das am Sonntag wieder etwas anders ausschaut. Wenngleich Robert Klauß empfielt, sich davon freizumachen, die Auftritte seiner Elf immer nur anhand der Resultate zu beurteilen. Ein erneuter Misserfolg in Karlsruhe, selbst nach einem möglicherweise ordentlichen Auftritt, käme bei den Fans aber wohl trotzdem nicht besonders gut an.

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