Der FCN wählt seinen Spielführer

Valentini oder wer? Der Club beantwortet die Kapitänsfrage

15.7.2021, 13:35 Uhr
Führungskräfte am Valznerweiher: Enrico Valentini und der frisch gewählte Mannschaftsrat des FCN.

Führungskräfte am Valznerweiher: Enrico Valentini und der frisch gewählte Mannschaftsrat des FCN. © 1. FC Nürnberg

Eine Überraschung ist es nicht, dass Enrico Valentini den Club auch in der kommenden Saison aufs Spielfeld führen wird. Entsprechend kurz und bündig kommuniziert Nürnbergs Vorzeigeverein auf seiner Website die Entscheidung, welche die Mannschaft per Wahl getroffen hat. Bereits in der vergangenen Zweitliga-Spielzeit hatte der Zabo-Italiener, der in Nürnbergs Fußball-Herzkammer groß wurde, den FCN aber erst verlassen musste, um nach seiner Rückkehr Verantwortung bei seinem Lieblingsverein zu übernehmen, die Kapitänsbinde beim Club getragen. Im September 2020 bestimmte Trainer Robert Klauß den Herzensnürnberger, der bereits in den beiden Runden zuvor als Vize-Kapitän der Rot-Schwarzen wirkte, zum neuen Spielführer. Hanno Behrens musste das Kommandodeck damals räumen.

In der vergangenen Saison kam Valentini in 30 Liga-Spielen für den FCN zum Zug. Dabei erzielte der 32-Jährige einen Treffer, der ihn - die Rivalität zwischen Club und Kleeblatt allzu gut kennend - sicher besonders gefreut haben dürfte. Dass dieser beim 2:2 in Fürth auch auf das Konto von David Raum ging, der Valentinis Schuss mit dem Hinterteil abfälschte? Geschenkt! Seine Führungsqualitäten hatte der routinierte Rechtsverteidiger, der sich in der abgelaufenen Runde deutlich verbessert gegenüber der Vorsaison zeigte, davor bereits bewiesen. Und auch danach, als der von Valentini zum "Gradmesser" erhobene Auftritt im Derby von ihm und den Teamkollegen bestätigt wurde und zu einer doch noch sorgenfreien Saison führte.

Ebenfalls gewählt wurde am Neuen Zabo am Donnerstag der neue Mannschaftrat. Neben Valentini gehören diesem in Zukunft Club-Keeper Christian Mathenia, Scharfschütze Johannes Geis und die beiden Neuzugänge Christopher Schindler und Florian Hübner an. Auch dieses Votum kam nicht sonderlich überraschend.

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