DFB-Urteil

Verbotene Pyrotechnik: Der Club muss Strafe zahlen

Fadi Keblawi
Fadi Keblawi

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11.7.2022, 15:31 Uhr
Das wird teuer: Clubfans gegen Darmstadt.

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr Das wird teuer: Clubfans gegen Darmstadt.

Gleich vier Einträge auf der Homepage des DFB-Sportgerichts befassten sich gestern mit dem 1. FC Nürnberg. Es sind vier Urteile, die den 1. FC Nürnberg einigermaßen viel Geld kosten. Den Anfang macht ein Becherwurf von der Tribüne aus der Partie gegen Dynamo Dresden. Weil niemand getroffen wurde und der Täter ermittelt werden konnte, ging das für den Club noch glimpflich aus: 125 Euro Strafe.

Teurer war die abschließende Partie gegen den FC Schalke 04. Wegen verbotener Pyrotechnik muss der Club hier 1800 Euro zahlen. Damit war das Spiel gegen Schalke aber nur das drittteuerste in dieser Reihe. Auf Platz zwei: Das Auswärtsspiel in Heidenheim. Bei ihrer Rückkehr in den Block feierten die Ultras ebenfalls mit Pyrotechnik. Kosten wird das den Club: 10800 Euro.

Noch mehr bengalische Feuer und andere Pyrotechnik sah dann das Heimspiel gegen Darmstadt 98. Mindestens 30 bengalische Fackeln in der Nordkurve hat der DFB in seiner Untersuchung gezählt. Die Folge:20400 Euro Kosten für den Club, wobei er davon 6800 Euro für sicherheitstechnische oder infrastrukturelle Maßnahmen aufwenden darf. Insgesamt war der Montag also teuer für den FCN, der 33125 Euro überweisen muss.

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