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Vier Hürden bis zum Club-Aufstieg: Das ist das FCN-Restprogramm

Fadi Keblawi
Fadi Keblawi

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22.4.2022, 14:48 Uhr
Glückliche Nürnberger: Wenn jetzt noch fünf Ligaspiele lang alles richtig gut geht für den Club, könnte die Jubelfeier im Max-Morlock-Stadion noch ein wenig größer ausfallen.
 

© Sportfoto Zink / Daniel Marr, ARC Glückliche Nürnberger: Wenn jetzt noch fünf Ligaspiele lang alles richtig gut geht für den Club, könnte die Jubelfeier im Max-Morlock-Stadion noch ein wenig größer ausfallen.  

Nachfragen zum Themenkomplex "Aufstieg und der 1. FC Nürnberg" werden beim Club neuerdings nicht mehr ganz generell abgewehrt. Man sieht sich am Valznerweiher jetzt selbst als Aufstiegskandidaten. An der täglichen Arbeit, das hat jetzt Trainer Robert Klauß gesagt, ändert das aber nichts. Sie versuchen gelassen zu bleiben auch nach dem wichtigen 1:1 in Bremen am vergangenen Wochenende. Zumindest habe man durch das Remis keinen Platz verloren auf Darmstadt und Sankt Pauli, sagt Trainer Robert Klauß. Es soll trotzdem noch schöner werden, es bleiben aber auch noch: vier Hürden auf dem Weg in die erste Liga. Ein Blick auf die restlichen Gegner.

In letzter Minute: Shuranov hilft dem Club in Sandhausen.

In letzter Minute: Shuranov hilft dem Club in Sandhausen. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Auf die Partie in Bremen folgt am Sonntag im Max-Morlock-Stadion das nächste Spitzenspiel. Der SV Sandhausen mit dem Trainer Alois Schwartz steht zwar immer noch nur auf Platz 15, ist aber mit schon 21 gesammelten Punkten das viertbeste Rückrundenteam. Es bleibt also auch dieses Heimspiel kompliziert. Zumal der SVS Spitzenspiele kann (oder zumindest nicht verlieren kann): 1:1 hieß es zuletzt am Ende der Begegnungen mit Heidenheim, dem Hamburger SV, Werder Bremen, Darmstadt und Sankt Pauli.

Dieser FC Sankt Pauli wartet dann eine Woche später auf den Club. Die Hamburger sind immer noch Dritter, warten im Monat April aber immer noch auf den ersten Siegen nach zwei Unentschieden und einer Niederlage. Trotzdem: Sankt Pauli hat nicht nur beim Hinspielerfolg in Nürnberg (3:2), dass seine Offensivkraft für die Liga außergewöhnlich sein kann. Um einen dieser Offensivspieler gab es zuletzt Gerüchte: Guido Burgstaller soll beim Club in den Notizbüchern stehen, spekuliert die Bild-Zeitung. Sportvorstand Dieter Hecking kommentiert das wie gewohnt nicht.

Offensiv überlegen: Im Hinspiel war Sankt Pauli zu stark.

Offensiv überlegen: Im Hinspiel war Sankt Pauli zu stark. © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

Nach dem Spiel in Hamburg könnte der Club gleich im Norden bleiben. Eine Woche später geht es zu Holstein Kiel (Hinspiel 2:1). Der Fast-Aufsteiger des Vorjahres startete beschwerlich, hat sich aber stabilisiert. Vorteil für den Club: Für Kiel dürfte es gegen den Club nur darum gehen, die Spielzeit entspannt zu Ende zu bringen. Dass sie ihre Sache trotzdem noch ernst nehmen an der Förde, musste gerade der Hamburger SV bei seiner 0:1-Niederlage erfahren. Und: Die KSV Holstein ist in der Rückrundentabelle mit 20 Punkten auf Platz fünf notiert.

Wiederholung im Norden? Erik Shuranov und der FCN wollen sechs Saisonpunkte gegen Kiel.

Wiederholung im Norden? Erik Shuranov und der FCN wollen sechs Saisonpunkte gegen Kiel. © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr

Den Abschluss der Wochen der Wahrheit macht das Gastspiel des FC Schalke 04. Schalke ist und spielt an diesem Wochenende gegen Werder, könnte dem Club also helfen. Was dafür spricht: Schalke feierte zuletzt fünf Siege in Serie. Zweimal in der jüngeren Vergangenheit musste der Club schon nach letzten Spielen gegen Schalke aus der ersten Liga absteigen (2008, 2014). Der umgekehrte Weg wäre mal eine schöne Abwechslung - was sicherlich um einiges leichter wäre, hätte Schalke den Aufstieg am letzten Spieltag schon sicher gemacht, wonach es derzeit stark aussieht.

Ein schöneres Ende? Im Hinspiel unterlagen Taylan Duman und der Club dem FC Schalke.

Ein schöneres Ende? Im Hinspiel unterlagen Taylan Duman und der Club dem FC Schalke. © Sportfoto Zink / Daniel Marr, Sportfoto Zink / Daniel Marr

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