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Vom Club nach Wien: Was Dovedan bei der Austria erwartet

Fadi Keblawi
Fadi Keblawi

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14.9.2022, 13:52 Uhr
Bald wieder auf dem Platz: Nikola Dovedan (links) spielt jetzt Derbys in Österreich.

© Sportfoto Zink / Wolfgang Zink, NN Bald wieder auf dem Platz: Nikola Dovedan (links) spielt jetzt Derbys in Österreich.

Darüber, warum sich Nikola Dovedan so schwer getan hat, einen neuen Verein zu finden, haben sie sich auch beim 1. FC Nürnberg Gedanken gemacht. Dovedan war in der vergangenen Saison der beste Torschütze des Clubs, auf einen neuen Vertrag hatten sie sich trotzdem nicht einigen können. Also machte sich Dovedan auf die Suche nach einem neuen Verein - und fand lange: nichts.

Vielleicht ein wenig verpokert?

Vielleicht ein wenig verpokert habe sich der Österreicher, konnte man in dieser Zeit des Suchens am Valznerweiher hören. Das Bild, das Dovedan von sich hat, sollte das heißen, entsprach nicht ganz dem Bild, das die Fußballwelt von ihm hat. Immerhin: Jetzt und weit nach dem Saisonstart ist Dovedan doch noch fündig geworden. Es wird eine Rückkehr nach Österreich, nach Wien und zur Austria. Jenem Verein, bei dem Dovedan schon einen Teil seiner Jugend verbracht hat.

Vier Jahre lang hatte Dovedan im Trikot der Austria gespielt, ehe ihm die Argumente von Red Bull besser gefielen und er nach Salzburg wechselte. "Die Austria ist seitdem immer mein Verein", sagt Dovedan jetzt zur Rückkehr trotzdem. Sie ist es jetzt tatsächlich wieder - zumindest für das eine Jahr Vertragsdauer, auf das sie sich haben einigen können. In Wien trifft Dovedan unter anderem alte Bekannte aus Nürnberg: Lukas Mühl ist inzwischen Kapitän, Christian Früchtl steht im Tor.

Gemeinsam mit Christian Früchtl sogar im Europapokal

Gemeinsam spielen sie sogar im Europapokal. Der nächste Termin steht am Donnerstag an in der Conference League. Der Gegner dann: Lech Posen. Der Verein also, bei dem Mikael Ishak nach seinem Abschied aus Nürnberg wieder glücklich geworden ist. In Nürnberg spielten Dovedan und Ishak ein Jahr gemeinsam - und waren damals beinahe in die dritten Liga abgestiegen. Gedanken, die sie sich an ihren neuen Wirkungsstätten nicht mehr machen müssen.

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